Das Phänomen der „Anderen“

10. September 2017

Warum gibt es Außerirdische? Eine unorthodoxe Fragenstellung eigentlich! Denn es ist ja bisher keinesfalls wissenschaftlich bewiesen, dass es Leben außerhalb unseres Planeten gibt. Warum also diese Frage, die doch eine solche Existenz voraussetzt? Dies hängt stark mit dem ersten Teil der Überschrift zusammen, nämlich dem Phänomen der Anderen! Die Ganze Geschichte rund um UFOs und Außerirdische lässt mich von einem Phänomen der Anderen sprechen! Ein Phänomen deswegen, weil diese ganze Thematik ein derart breites Spektrum für eine Vielzahl unterschiedlicher Charaktere bietet, dass dies durchaus schon als Phänomen an Sich betitelt werden kann – weit über das eigentliche Phänomen, nämlich die Frage, ob Außerirdische unseren Planeten besuchen, hinaus.

Die Masse derer, die sich mit diesem Phänomen beschäftigen, ist unheimlich vielschichtig. Vom einfachen Bauarbeiter über Lehrer, Literaten bis hin zu hochdotierten Universitätsprofessoren und Wissenschaftlern beschäftigen sich hunderttausende von Menschen täglich mit dieser Thematik. Finden Sie nicht auch, dass man da schon von einem Phänomen sprechen kann? Aber, warum beschäftigt so viele Menschen, auf dem gesamten Erdball die Frage ob wir nicht allein sind im Weltall?

Warum nehmen wir es in unserer heutigen, egoistischen, Gesellschaft nicht einfach hin, dass wir als „Krone der Schöpfung“ diese Erde besiedeln und sie uns mit allen Lebewesen darauf zu „Untertan“ gemacht haben? Warum interessiert es uns, ob wir vor Jahrtausenden von fremden Zivilisationen besucht wurden? Diese Fragen zu beantworten – oder vielmehr vielleicht eine Hilfestellung zur Beantwortung dieser oder ähnlicher Fragen zu liefern, dies habe ich mir heute als Zielsetzung vorgenommen! Wie Sie wissen, wäre es vermessen zu behaupten, dass man eine solche epochale Fragenstellung einfach einem Aufsatz beantworten kann, also belassen wir es bei einem Versuch! Kommen wir nun zu den „Anderen“ wie sie die Gebrüder Fiebag so treffend nannten!

Wenn wir an Außerirdische denken, kommen uns zuallererst einmal die sog. UFOs in den Sinn! Diese zumeist runden, oder scheibenförmigen Objekte, welche über unseren Himmel huschen und immer wieder die Menschen in Atem halten! Hört man, auch wenn man nicht der Thematik wohlgesonnen entgegen tritt, die Bezeichnung UFO, kommt jeder auch automatisch auf Außerirdische!

Obwohl die Sichtung eines UFOs noch lange nichts mit Außerirdischen zu tun haben muss! Meine Erfahrung als – nennen wir es UFO Ermittler – haben gezeigt, und das werden meine Kollegen, die sich mit diesem Phänomen wissenschaftlich auseinandersetzen bestätigen, dass sich viele UFOs nach längeren oder kürzeren Recherchen zu IFOs verwandeln – von den „Unidentifizierten fliegenden Objekten“ zu „Identifizierten fliegenden Objekten“! Auch wenn die Bezeichnung UFO im Allgemeinen für Außerirdisch steht, bedeutet UFO zuerst einmal „Unidentifiziertes fliegendes Objekt“! Um was es sich denn nun bei UFO Sichtungen im Speziellen handelt, das kann man, selbst wenn man diese nicht mit unseren reellen, Maßstäben identifizieren kann, nicht 100%ig sagen. Jeder der sagt, er könne dies ist alles andere als jemand, der sich mit dieser Thematik wirklich wissenschaftlich auseinander setzt! Und so bleibt dieser Begriff auch wirklich nur ein Begriff für all das Unbekannte, was sich am Himmel tummelt! Und da tummelt sich so einiges! Nicht erst in unseren Tagen, oder seit der schon viel zitierten Sichtung von Kenneth Arnold in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts tauchen fliegende Objekte am täglichen oder nächtlichen Himmel auf! Schon vor tausenden von Jahren beobachteten unsere Vorfahren, damals noch in Höhlen kauernd, ähnliche, wenn nicht sogar genau die selben Dinge, die heute am Himmel zu sehen sind! Sichtungswellen, wie z. B. die Sichtungswelle in Belgien, am Ende des letzten Jahrhunderts, gab es schon vor hunderten und tausenden von Jahren. Natürlich kam man damals selten darauf, diese fliegenden Dinger könnten Maschinen sein, niemand hatte die Idee, dass diese teilweise phantastisch anmutenden Erscheinungen von fernen Planeten zu uns kamen.

Und doch haben diese Objekte immer unsere Phantasie beflügelt und unsere Gedanken insgeheim beherrscht! Damals waren es metallene Wolken, fliegende Schilde, Feuerräder, eiserne Drachen usw., die gesichtet und uns durch die Mythen aller Völker dieser Erde erhalten wurden. Heute sind es hochkomplexe Maschinen, die gesehen werden, teilweise detailgetreu und immer öfter auch in Verbindung mit rätselhaften Wesen, die an, in oder um diese Maschinen gesehen werden! Wir können uns durchaus vorstellen, dass die Piloten dieser Maschinen, welche teilweise unglaubliche Kunststückchen am Firmament vorführen, nicht von dieser Erde sind!

Außerirdische!

Und spätestens seit Star Trek haben wir auch keine Probleme damit, uns diese vorzustellen! In zahllosen Filmen und Fernsehserien wurden sie uns schon vorgeführt! Mal als menschenähnlich, ganz so, als ob sie ganz normale Menschen wären, mal mit spitzen Ohren, mit Antennen auf dem Kopf, als Reptilien, bis hin zu intelligentem Schleim! Was ist möglich?

Was sind Außerirdische​?​

Grundsätzlich ist alles möglich! Ich denke, darüber müssen wir nicht streiten! Die Frage was denn außerirdisch ist, ist eigentlich auch leicht zu beantworten, denn außerirdisch ist streng genommen alles, was nicht der Erde entstammt – bewiesenermaßen nicht der Erde entstammt! Und da wird es schwieriger: Stellen wir uns vor, die Mondmissionen der 70er Jahre hätten den Mond mit Bakterienstämmen kontaminiert, welche sich in den vergangenen 40 Jahren munter weiterentwickelt und vermehrt hätten, wären diese denn nun außerirdisch? Außerirdisch ist eigentlich nur, was sich auch außerhalb der Erde entwickelt hat. Der Stamm dieser Bakterien wäre irdisch, die daraus entwickelte, neue Form, jedoch außerirdisch! Würden wir auf einer Expedition zum Mars aber Lebewesen, und wenn diese auch noch so winzig wären, entdecken, dann könnte man eigentlich davon ausgehen, dass diese wirkliche Außerirdische sind! Denn eigentlich waren ja noch keine Menschen auf unserem roten Nachbarplaneten! Oder sind etwa doch Sporen durch unsere Expeditionsfahrzeuge dort hin gekommen? Sie sehen – es ist gar nicht so einfach, diese Definition auch wirklich anzuwenden. Aber dies ist eigentlich schon ZU wissenschaftlich. Diese Haarspalterei hat mit unserem eigentlichen Thema nicht viel gemein. Und so möchte ich auch schon zurück kehren zu der Frage:

Wie stellen wir uns Außerirdische vor?

Wenn man mal von unseren persönlichen Erfahrungen ausgeht – ganz ohne viel Phantasie – dann bleiben schon Millionen von Möglichkeiten. Denken Sie an unsere Heimat – die Erde! Gehen wir von ihrer Artenvielfalt aus, und von der Tatsache, dass sich diese auf einem so kleinen Planeten entwickelt hat, dann haben wir doch ein unheimlich breites Spektrum, durch das wir auf außerirdisches Leben und deren Aussehen zurück greifen können. Tiefseefische, Quallen und dergleichen sehen doch schon so aus, als ob sie nicht hierher gehören würden. Gehören sie aber! Ist die Erde also eine Art „Arche Noah“ der Evolution? Ist einzig allein hier das Leben in einer solchen Vielfalt entstanden? Der christliche Glauben verfügt eine derartige Annahme. "Allein die Erde ist von intelligenten Lebewesen bevölkert" und "der Mensch ist die Krone der Schöpfung". Wie kann es aber sein, dass wir auf unserem Heimatplaneten eine derartige Artenvielfalt hervorgebracht haben? Ist dies einzigartig oder würden andere Planeten, die Leben beherbergen, ebenfalls eine derartige Vielfalt an Flora und Fauna aufweisen?

Alles spricht dafür, und das sagen auch Wissenschaftler jedweder Coleur, dass es wahrscheinlich unzählige bewohnte Welten gibt im Universum! Wahrscheinlich hat sich auf diesen bewohnten Planeten auch eine ähnliche Artenvielfalt entwickelt, denn wie hier auf der Erde leben eigentlich alle Pflanzen und Tiere in Symbiose miteinander und voneinander. Die Ameisen benötigen die Blattläuse, die Vögel fressen die Ameisen, die Reptilien und größere Räuber wiederum die Vögel usw. Also wird sich nirgendwo nur eine einzelne Art entwickelt haben – schon gar keine intelligente Spezies – sondern abgeschlossene Ökosysteme aus Pflanzen und Tieren, die in Symbiose miteinander und voneinander leben. Ganz so wie auf der Erde. Die Erde ist also mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Garten Eden, der etwas Besonderes darstellt. Sondern nur ein kleiner Teil des Ganzen. Ein winziger Planet, angefüllt mit Lebewesen aller Art, in einem großen Haufen bewohnter Planeten. Nicht die Ausnahme, sondern die Regel!

Frank Drake hat sich über die Wahrscheinlichkeit, dass es Außerirdische gibt, Gedanken gemacht und diese in seiner weltberühmten „Drake – Formel“ mathematisch für die Nachwelt festgehalten! Durch sie wird einem erst richtig bewusst, dass es außerirdisches Leben geben MUSS!

N = R* fp ne fl fi fc L

„R*“ steht für die Geburtenrate und Anzahl der Sterne, deren Bedingungen in Bezug auf Stabilität und Langlebigkeit möglichem intelligenten Leben einen idealen Lebensraum für dessen Entwicklung bieten könnte. Dieser Quotient ist der einzige, bei dem man eine relativ „sichere“ Zahl einsetzen kann, nämlich zwischen 0,05 bis 0,2 % aller Sterne. Nehmen wir den Mittelwert, so verbleiben von den etwa 400 Milliarden Sternen in unserer Galaxie dabei ca. 40 Milliarden mögliche Kandidaten.

R* = 40.000.000.000

„fp“ steht für die Anzahl der Sterne die über ein Planetensystem verfügen. Dass Planeten um andere Sonnen ihre Bahnen ziehen ist mittlerweile bewiesen, auch kommen diese viel häufiger vor, als von den Wissenschaftlern ehemals angenommen. Die Forschungen in diesem Bereich der Weltraumforschung überbieten sich zur Zeit mit Erfolgsmeldungen. Schon jetzt sind Sonnen bekannt, die über nicht nur einen Planeten verfügen. Es ist sicher, daß es nicht nur Gasriesen, sondern auch wesentlich kleinere, erdähnliche Planeten in diesen Systemen gibt. Grundsätzlich kann jeder Stern Planeten besitzen, bis auf Doppelsterne oder Mehrfach-Sternsysteme. Damit scheiden etwa 50% bis 70% aller Kandidaten aus. Wenn wir den Mittelwert nehmen erhalten wir:

fp = ca. 0,4

„ne“ steht für die Anzahl Planeten pro Planetensystem auf denen lebensfreundliche Bedingungen, wie wir sie derzeit voraussetzen, herrschen. Da auf dem Mars und den Jupitermonden Titan und Europa die Möglichkeit besteht, dass diese sich in Zukunft auch zu lebensfreundlichen Planeten, bzw. Monden entwickeln, ist eine optimistische Schätzung von 2 begründbar.

Eine pessimistische Einschätzung der Lebensfreundlichkeit von 0,1 verweist auf die schmale Umlaufbahn-Zone, innerhalb derer es nicht zu heiss ist, so dass Wasser nur in gasförmigem Zustand vorkommt, aber auch nicht zu kalt ist, so dass dieses Wasser nur in Form von Eis vorhanden ist. Dieser Faktor könnte jedoch durch unsere Forschungen in der Exobiologie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer positiver ausfallen, da wir wahrscheinlich lernen werden, daß intelligentes Leben auch in anderer Form als wir es bisher kennen, existieren könnte

ne = ca. 

„fl“ bezieht sich auf die Anzahl lebensfreundlicher Planeten, auf denen sich dann tatsächlich Leben entwickelt. In mehreren Laborversuchen konnte man feststellen, dass sich auf lebensfreundlichen Planeten durchaus ohne wesentliche Probleme komplexe Molekülketten entwickeln können, wie es DNA Moleküle auch sind, welche als der Erste Schritt zu Leben gelten. Ob und wie sich daraus später Leben entwickelt, ist momentan noch unklar und kann noch nicht dargelegt werden.

fl = ca. 0,5

„fi“ stellt die mögliche Zahl der intelligenten Lebensformen unter den Lebensformen an sich dar. Wenn es Leben auf den Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gibt, ist es gut möglich, dass dieses Intelligenz hervorbringt. Im Evolutionsprozess findet eine natürliche Selektion statt, die durch Bevorzugung von Vorzügen die einen intelligenten Charakter besitzen eine intelligente Spezies hervorbringen kann, welche auf diesem Planeten die Vormachtstellung gegenüber den niederen Lebensformen einnimmt.

fi = ca. 0,9

„fc“ bezeichnet die Anzahl der Planeten mit intelligentem Leben, auf denen sich eine technische kommunikationsfähige Zivilisation entwickelt. Diese Anzahl wird sich vermutlich bei 0,9 einstufen lassen. Es ist voraussehbar und eigentlich fast unabdinglich, daß dort, wo Intelligenz bereits besteht, sich Technik und damit die Voraussetzungen für technische Kommunikation entwickelt.

fc = ca. 0,9

„L“ zeichnet für die Lebenserwartung einer technisch kommunikationsfähigen Zivilisation und ist eher beschwerlich abzuschätzen. Zum Einen besteht die Möglichkeit, daß sich derartige intelligente Lebensformen gegenseitig auslöschen, wie wir an dem Beispiel „Erde“ sehen, bei dem allein in der Entwicklungsgeschichte der Menschheit, insbesondere der letzten fünfzig Jahre, der Drang zur Selbstzerstörung und der Zerstörung unserer Lebensbedingungen stetig ansteigt. Zum Anderen kann jedoch eine derartige Zivilisation, wenn sie erst einmal den Punkt überschritten hat, an dem sich Zerstörungswut in Kooperation wandelt, sehr lange existieren. Trotzdem erstreckt sich die Dauer des intelligenten, kommunikativen Lebens nur auf Bruchteile eines Prozents der Lebensdauer eines Planeten, die ohne weiteres zehn Milliarden Jahre erreichen kann. Schätzungen hierbei liegen zwischen 0,001 und 0,000001.

L = ca. 0,00001

„N“: die Anzahl der heute lebenden kommunikationsfähigen Zivilisationen auf fernen Welten. Wenn die vorgenannten Schätzungen auf Frank Drake´s Formel übertragen werden, beträgt die Anzahl der heute lebenden kommunikationsfähigen Zivilisationen

N = ca. 81.000.

Schätzungen von Fachleuten in aller Welt belaufen sich zwischen 1 (hierbei wären wir alleine im Universum) und bis zu 15 Millionen Zivilisationen! Die Anzahl der Sterne im Universum ist aber so gross, dass sich im allgemeinen sagen läßt, dass wenn nur einer von einer Million Sternen Planeten entwickelt hat, und wenn wiederum nur einer von einer Million dieser Planeten erdähnlich ist, dass es dann immer noch eine unvorstellbare Menge von Planeten gibt, auf denen sich Leben entwickelt haben kann.

2.800.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Planeten

Davon alleine 3.000.000 in unserer Galaxie. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieses intelligente, technisch kommunikationsfähige Leben gebildet hat, ist einfach zu groß, als dass man sagen könnte, es wäre unmöglich! Es muss einfach Außerirdisches Leben irgendwo da draußen geben! Das wirkliche Problem, das sich uns stellt, ist nicht die Frage, ob es intelligentes Leben außerhalb unseres Sonnensystems gibt! Sondern die Frage wie diese Lebensformen, wenn sie denn technologisch fortschrittlich sind, die immensen Entfernungen überbrücken sollten, um zu uns zu gelangen. Und genau das halten uns auch die Weltraumwissenschaftler vor.Natürlich stehen die Chancen gut, im Weltraum auf intelligentes Leben zu stoßen, welches sogar in der Lage ist, ihren Heimatplaneten zu verlassen! Aber wie sollen diese Entfernungen von hunderten oder tausenden von Lichtjahren zurücklegen? Mit Antrieben, wie wir sie kennen, ist es ein unmögliches Unterfangen. Selbst mit einem Antrieb, welcher die magische Grenze – die Lichtgeschwindigkeit – überschreitet, würde man Generationen benötigen, um die nächsten Planetensysteme von uns aus zu erreichen.

Wenn uns Außerirdische wirklich besuchen, dann gibt es drei Möglichkeiten, wie diese zu uns gelangen könnten:

1. Generationenraumschiffe. Eine relativ große Crew macht sich auf, in einem umfangreich ausgestatteten Raumschiff, über Generationen hinweg, um fremde Welten zu besuchen. Diese Raumfahrer müssten alles aufgeben und ihr Raumschiff müsste mit allem ausgestattet sein, um ein Überleben über Jahrhunderte zu gewährleisten. Möglichkeiten, Nahrung und Wasser herzustellen, bzw. zu gewinnen. Möglichkeiten von erneuerbaren Energiequellen zu profitieren, welche aber doch einen relativ leistungsfähigen Antrieb erhalten können. Ganz zu schweigen von den psychologischen Problemen, welche eine solche Mission aufwirft!

2. Die Außerirdischen verfügen über einen Antrieb, welcher es ihnen ermöglicht, die Lichtgeschwindigkeit um ein Vielfaches zu überschreiten und somit weite Entfernungen in relativ geringer Zeitspanne zurück zu legen. Was dies für Antriebstechniken sein könnten, wird uns ein Rätsel bleiben.

3. Zivilisationen weitab unseres Sonnensystems haben die Möglichkeit, welche auch unsere TOP-Physiker theoretisieren, nämlich die sog. Raumkrümmung praktisch umgesetzt. Spitzenphysiker, wie Stephen Hawking, haben sich schon mit solchen Ideen beschäftigt. Wenn man sich vorstellt, dass der Weltraum möglichst flach sich ausbreitet, müsste es auch die Möglichkeit (natürlich vorerst rein theoretisch) geben, zwei Punkte wie ein Blatt Papier zusammenzufalten. Sog. Schwarze Löcher könnten in diesen Theorien auch eine wesentliche Rolle spielen. Dann nämlich, wenn diese wie behauptet wird, ebensolche Verbindungspunkte zwischen den Galaxien darstellen. Man könnte somit einfach zu einem schwarzen Loch fliegen, und dieses als Abkürzung benutzen um in eine ganz andere Region des Weltraums zu kommen. Ob so etwas möglich ist, werden wir vielleicht nie erfahren – aber vielleicht reisen schon unsere Nachfahren mit einer solchen Methode durch die unendlichen Weiten des Weltalls.

All diese aufgezeigten Punkte sprechen also mehr dagegen als dafür, dass Außerirdische Zivilisationen unsere Erde besuchen oder besucht haben!

Aber warum sollten Außerirdische ausgerechnet die Erde besuchen?

Wenn wir von uns Menschen ausgehen, können wir uns die Antwort umgehend selbst geben:

..aus Neugier!

Uns treibt es ja auch in den Weltraum, weil wir unbedingt wissen möchten ob es dort noch Leben gibt, ob wir Planeten finden, die wir für unsere Zwecke nutzen können, ob wir Rohstoffe finden, welche wir hier auf der Erde nicht vorfinden und die uns vielleicht weiter bringen werden. Die Frage ist nur, ob diese, unsere Beweggründe auch die Beweggründe unserer Außerirdischen sind. Ich denke im Großen und Ganzen schon, dass andere Spezies auch aus denselben Gründen ins Weltall strömen. Die von Hollywood immer groß dargestellten „bösen“ Aliens, welche Lichtjahre reisen, nur um die Erdbevölkerung auszulöschen, können wir glaube ich getrost vergessen. Vielmehr gibt es noch eine weitere Möglichkeit, warum Außerirdische unsere Welt besucht haben könnten und dies vielleicht auch noch immer tun.

Gehen wir einmal davon aus, dass eine hochentwickelte Spezies, die unserem momentanen Wissensstand weit voraus ist, auf ihrem Weg ins All auf einen Planeten wie die Erde, im Entwicklungsstand von vor einigen zehntausenden oder hunterttausend Jahren trifft. Die Fremden landen auf dem Planeten, um ihn genauer zu untersuchen, sie nehmen Bodenproben, erforschen Flora und Fauna und treffen auf einen frühen Hominiden, der noch recht unterentwickelt in seinen Höhlen herumhuscht und sich gerade zum Jäger und Sammler entwickelt. Wir sind heute schon auf einem Wissensstand, der es uns ermöglicht, Gene zu entschlüsseln, Klone zu entwickeln und, wie zuletzt in den Medien berichtet, eine Maus ohne Vater, allein aus zwei mütterlichen Eizellen zu schaffen. Die Fremden sind unserem heutigen Wissensstand vielleicht tausend Jahre voraus und haben die Praxis mit Genen zu experimentieren perfektioniert. Was hindert sie daran, sich einen solchen Primaten vorzunehmen, diesen gentechnisch zu verbessern und vielleicht in einem groß angelegten Experiment eine neue Rasse zu schaffen? Ich bin mir sicher, unsere Wissenschaftler würden dies tun wenn sie die Möglichkeiten dafür hätten! Wären wir dann nicht bei unserer eigenen Mythologie? Alle Kulturen der Erde sprechen von den Göttern, die aus dem Weltraum zu uns kamen. Manche Kulturen erwähnen eine „Schöpfung“ durch die Götter (auch im katholischen Glauben wird in der Genesis in der Mehrzahl gesprochen), manche Kulturen erwähnen nur die Hilfe dieser Götter. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass dies genau so in unserer frühen Vergangenheit geschehen ist. Es gibt tausende von Anzeichen dafür, dass die Entwicklung der Menschheit eben diesen Einfluß von Außen genossen hat. Welche dies explizit sind aufzuzählen und zu erklären würde hier aber zu weit führen. Nehmen wir einfach nur zur Kenntnis, dass diese Möglichkeit besteht.

Also haben wir zum Einen die Möglichkeit, dass außerirdische Zivilisationen - die es geben muss – uns schon vor Jahrtausenden besuchten und jetzt wieder besuchen. Zum Anderen auch die Möglichkeit, dass wir erst jetzt Besuch von fremden Zivilisationen erhalten.

Wenn wir unseren eigenen Mythen glauben schenken, gibt es eigentlich nur erstere, dass die – sagen wir mal „Anderen“ – uns schon seit tausenden von Jahren besuchen – vielleicht, um ihr Experiment zu beobachten. Es gibt neben vielen mythologischen Texten auch bildliche Überlieferungen der Götter, welche mit unseren Anderen gleichzusetzen sind und eine unheimliche Ähnlichkeit mit den Wesen haben, die uns heutzutage besuchen. Höhlenmalereien zeigen uns seltsame Gestalten, deren Köpfe in Helmen stecken und von einem Leuchten umgeben werden. Zeigen auch Wesen, welche über große, runde Köpfe mit geschlitzten Augen verfügen. Sagen aus dem Mittelalter sprechen von Gnomen, Metallzwergen, und ähnlichen Geschöpfen, welche den damaligen Menschen derart begegneten, wie heutige Entführungsopfer ihren Peinigern. Auch die Gestalten, welche heute und damals gesichtet werden umfassen das gesamte Spektrum an Geschöpfen der modernen UFO-Forschung. Da gibt es kleine graue Zwerge mit großen Augen und großen, runden Köpfen - die sogenannten modernen Grauen. Es gibt Lichtgestalten, große blonde Wesen, mechanisch wirkende, aber menschenähnliche Wesen die damals wie heute gesichtet wurden. Es gibt Sagen und Mythen von Drachen, die meistens fliegen können und aus fernen Ländern kommen, und neuzeitliche Beschreibungen von reptiloiden Wesen, die in Verbindung mit Fluggeräten gesichtet werden, die evtl. außerirdischen Ursprungs sind. Alle Erscheinungsformen von möglichen Außerirdischen: von reptilienähnlich über die Grauen bis hin zu angeblichen telepatischen Kontakten mit fremden Intelligenzen gab es schon zu Vorzeiten und gibt es immer noch. Ohne Zweifel kann man von einem Phänomen sprechen: Dem Phänomen der Anderen!

Der Glaube an Götter, die die Menschheit erschufen, Ihnen den Weg wiesen, Ihnen Ackerbau, Viehzucht, technische Fertigkeiten und kulturelle Dinge beibrachten kann zu einem großen Teil mit der Einflussnahme von außerirdischen Wesen in Verbindung gebracht werden. Waren es in der Vorzeit noch Wissensbringer die die Menschheit unterrichteten – so sind diese in der Neuzeit zu Heilsbringern mutiert, welche vielen Menschen einen Sinn im Leben geben. Wissensbringer oder Heilsbringer? Wahrscheinlich gibt es diesbezüglich gar keinen Unterschied. Da die Menschheit sich ja in den Jahrtausenden weiterentwickelt hat, und dies nicht immer zu unser aller Gunsten geschehen ist, haben sich auch die Lehren der „Götter“ einer Wendung unterziehen müssen. War es anfänglich noch nötig, die Menschheit mit grundlegenden Fähigkeiten und mit Wissen über ihre Entstehung und das Universum auszustatten, ist es heute eher nötig, uns in gewisser Weise zu zügeln. Jeder, der über ein wenig „gesunden Menschenverstand“ verfügt, wird bestätigen, dass wir alle das unsrige dazu beitragen, dass wir diese, unsere Heimat für unsere Nachkommenschaft unbewohnbar machen. Umweltverschmutzung, Klimakatastrophen, Treibhauseffekt und dergleichen sind nicht mehr nur effekthaschende Begriffe aus den Medien, sondern uns allen mehr als bekannt. Viele freuen sich vielleicht über unsere heißen Sommer in den letzten Jahren, die immer heißer werden und länger andauern. Die Winter sind nur noch einen oder zwei Monate lang richtig kalt mit Temperaturen von teilweise – 28 °C, Schnee gibt es „zum Glück“ nur noch drei oder vier Wochen im Jahr. Aber ist das alles nun wirklich so erfreulich? Nachweislich sind DAS die ersten Auswirkungen der unbedarften Handlungen von uns allen. Jede Deospray-Dose mit FCKW rächt sich jetzt. Und das alles ist nur die Spitze des Eisberges! Und demnach macht es jetzt gerade Sinn, wenn es diese Anderen wirklich gibt, und sie hier sind, um ihre „Schöpfung“ weiter zu studieren und vielleicht sogar zu beschützen, uns dahingehend zu unterrichten. Man setzt ja auch Ratten oder andere Tiere auseinander, wenn man bemerkt, dass diese sich gegenseitig auffressen. Genau aus diesem Grund werden wir wohl kaum mehr von den Anderen darin unterrichtet, wie wir diese Erde mit neuartigen Antrieben verlassen und vielleicht sogar eigene ihre Welt erreichen können. Wir würden uns ja auch nicht die unvernünftigste und gewalttätigste Rasse eines anderen Planeten zu uns nach Hause holen. Aus diesem Grund werden wir vielleicht häufiger Ermahnungen erfahren! Werden Menschen, die angeblich von ihnen entführt wurden, immer wieder mit unheilvollen Botschaften zurück kehren, in denen wir darauf aufmerksam gemacht werden sollen, dass wir dabei sind, unseren Heimatplaneten vollends zu vernichten. Menschen, welche gerade diese Ermahnungen in Bezug auf unsere Umwelt, und unsere eigene Entwicklung in Verbindung mit Kontakten zu einer außerirdischen Macht verbreiten, werden allerdings in der Regel sofort und ohne Umschweife als „Spinner“ dargestellt. Natürlich gibt es, wie wir noch sehen werden, eine Unmenge Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, ungeachtet der Motivation, ihre Mitmenschen durch erfundene Geschichten und sogar richtigen Inszenierungen regelrecht zu täuschen. Aber auch wenn man 99 % der aufkommenden Berichte über Kontakte zu einer außerirdischen Spezies, die mit diversen Mahnungen und Ratschlägen einher gehen, auf Täuschungen zurück führen könnte, so ist dieses eine Prozent an Begegnungen, welches unter Umständen nicht erfunden wurde, doch sehr wichtig. Es ist es Wert, sich damit nicht nur näher zu beschäftigen, sondern auch die Hinweise, Ermahnungen und Warnungen zu beachten! Und selbst wenn alle aufkommenden Berichte dieser Art nachweislich gefälscht wären – muss man sich doch Gedanken darüber machen, was einen – oder auch eine ganze Gruppe von Menschen – dazu bewegt, derartige Geschichten zu erfinden und zu verbreiten. Gerade bei den vielen Ermahnungen in Punkto Umwelt und Krieg muss man sich vor Augen halten, dass gerade diese Themen es sind, die die Menschheit bewegen. Aber auch gerade diese Themen stoßen, so populär wie sie auch sind, immer wieder auf taube Ohren. Ist es da nicht, wenn man dies mal aus der Sichtweise eines Psychologen betrachtet, denkbar, dass man, wenn man trotz der allgegenwärtigen Konfrontationen mit den Ursachen und Auswirkungen von Umweltverschmutzung, Neid und Krieg und der Tatsache, dass, obwohl jeder bescheid weiß, doch niemand Interesse zeigt etwas an der Situation zu ändern, auf Schützenhilfe von jemandem zurück greift, der den Anschein erwirkt, mächtiger zu sein, als der doch primitive Mensch.

Gehen wir davon aus, dass es Außerirdische gibt und dass diese die Möglichkeit haben, trotz der immensen Entfernungen, zu uns zu kommen. Dann müssen wir zugeben, dass diese Wesen um einiges mächtiger sind, als wir Erdlinge. Wahrscheinlich haben solche mächtige Zivilisationen, die die interstellare Raumfahrt beherrschen, vielleicht sogar schon seit Jahrtausenden, auch schon die menschlichen Schwächen hinter sich gelassen und leben jenseits persönlicher Neidverhältnisse und Egoismus, die ja doch nur Kriege und sonstige Leiden hervorrufen. Wenn ich also eine gewisse Aussage oder Meinung einer breiten Öffentlichkeit darlegen oder auch Gehör dafür finden möchte, liegt der Schluß nahe, dass ich eher dieses Gehör und auch die Zustimmung finde, wenn ich meine persönliche Botschaft in den Mund einer höheren, weiter entwickelten und mächtigeren Wesenheit lege – unseren Außerirdischen z. B.! Das ist ganz legitim! Die Kirche – nein, die Religionen an Sich – tun dies seit Jahrtausenden. Wichtige, aber auch banale Botschaften werden durch die Aussage einer Gottheit doch werthaltiger, als wenn diese von einem gewöhnlichen Priester getroffen werden. Kein Mensch würde sich selbst und andere in die Luft sprengen, wenn Scheich XY dies ihm befiehlt! Aber wenn Scheich XY ihm suggeriert dass Allah oder der Prophet Mohammed ihn zu einem Märtyrer aufleben lassen, wenn er sich mit 50 kg Sprengstoff während der Berliner Loveparade in die Luft sprengt, dann sieht das Ganze schon anders aus. Psychologische Aspekte spielen bei Berichten über Außerirdische, genau wie bei den Religionen der Erde eine große Rolle. Es gibt in beiden Lagern wahre Meister darin, diese psychologischen Aspekte genauestens auszuloten und anzuwenden. Lassen wir die Religionen aber wieder beiseite und nehmen wir weiterhin die Anderen dazu her. Auch wenn ich wahrscheinlich mit dem was nun folgt einen Großteil an Ablehnung erfahren werde – so muss ich doch mit allen großen Kontaktlern der Neuzeit ins Gericht gehen. Kontaktler wie George Adamski und Billy Meyer – um nur zwei zu nennen, welche aber mehrheitlich bekannt sind – haben ein außergewöhnliches Gespür dafür entwickelt, die eben genannten Methoden für ihre Zwecke einzusetzen und tausende von Anhängern um sich zu scharen, denen sie die Lehren ihrer zu Göttern mutierten Außerirdischen Freunde regelrecht VERKAUFEN können. Diese typischen Kontaktler, welche ihre eigene Profilierung, aber vor allem finanzielle Interessen in vorderste Reihe stellen, gibt es zu Hauf. Es sind die, die ihre Geschichte an den meistbietenden verkaufen, die bei uns UFO-Forschern anrufen, uns anschreiben und per email kontaktieren mit dem Satz: „Ich bin von Außerirdischen entführt worden, sie haben mir etwas mit auf den Weg gegeben, das uns alle angeht - was ist Ihnen diese Story wert?“ Damit man nicht gegen den Besuch etwaiger Außerirdischer aufgrund der weiten Entfernungen zu den nächsten möglichen Sonnensystemen dementieren kann, haben viele dieser Kontaktler (und ich meine hier wirklich nur die einschlägigen Scharlatane) die Außerirdischen ganz in unsere Nähe versetzt. Man staunt, was sich in unserem Sonnensystem alles tummelt: Venus, einige Jupitermonde, natürlich unser Mond und der Mars! Fast alle Objekte in unserem Sonnensystem sind bewohnt. Nur, dass dies unseren Wissenschaftlern entgangen ist! Es stört auch niemanden, weder die Kontaktler, noch deren Jünger, dass nachweislich Jupiter, Saturn oder Venus allein von den klimatischen Bedingungen her unbewohnbar sind und sich noch nicht einmal einfachstes Leben auf diesen Planeten entwickeln könnte. Nein! Natürlich haben die Außerirdischen Techniken entwickelt, die unsere irdischen Messinstrumente täuschen und Ihnen nur vorgaukeln, dass dort hunderte Grad Celsius herrschen und die Atmosphäre mit toxischen Dämpfen kontaminiert ist. Sie wollen ja nicht von den „Ungläubigen“ entdeckt werden! Auch wenn man die mutmaßlichen Venusier als skandinavische Sängerinnen und Tänzerinnen entlarvt, zählt das nicht! Bemerkenswert an dieser ganzen Gruppe Kontaktlern ist, dass sie doch so viele Leute um sich scharen, ihre Gedanken regelrecht zu kontrollieren scheinen und ihnen das Geld aus der Tasche ziehen können. Ich habe schon oft meinen Freunden erzählt, dass ich, wenn ich ein Buch über meine angeblichen Begegnungen mit Außerirdischen schreiben würde, wahrscheinlich anstatt Unmengen an Geld in meine Forschungen und Recherchen zu investieren, dann noch viel mehr Geld verdienen würde! Man fasst es kaum, wie dieses Phänomen der Anderen auf leichtgläubige Menschen wirkt. Diese Leichtgläubigkeit ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Art Fluchtreaktion – eine Flucht vor den alltäglichen Unwirren unseres realen Universums.

Warum gibt es Außerirdische?

Zum Einen gibt es Außerirdische, ob hier oder irgendwo da draußen allein schon der Wahrscheinlichkeit wegen. Es wäre unwahrscheinlicher wenn es kein Leben da draußen geben würde. Zum Anderen gibt es Außerirdische weil sie den Menschen, die vielleicht etwas labiler sind als andere, das Gefühl geben, nicht allein zu sein. Sie geben ihnen Halt in der abstrakten Gedankenwelt eines „unendlichen Universums“, welches unser Hirn nicht fassen kann, und an der wir wahrscheinlich verzweifeln würden.


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