Die Götter kehren zurück!

20. Oktober 2017

In den verschiedensten Mythen und Legenden wird immer wieder davon berichtet, daß die Götter vom Himmel stiegen. Doch wer waren diese Götter wirklich. Sind sie lediglich ein Fantasieprodukt, oder existierten sie tatsächlich? Anhänger der Prä-Astronautik sind sich einig darüber, daß diese Überlieferungen in Wirklichkeit Besuche von Außerirdischen skizzieren. Wenn dem so ist, weshalb haben sie uns besucht und woher kamen sie?

Gottheiten der verschiedensten Kulturen gleichen sich oft auf interessante Art und Weise. Auch findet man immer wieder Überlieferungen, daß die Götter „..vom Himmel stiegen“. Die älteste uns bekannte Zivilisation sind die alten Sumerer, welche die Anunnaki (die die vom Himmel kamen) verehrten. Prä-Astronautik – Forscher finden viele Belege für Eingriffe in unsere Existenz und Geschichte schon in der Vorzeit und sind der Meinung, daß sich hinter so manchen Göttern und Erscheinungen außerirdische Intelligenzen, sprich Aliens verbergen.

Eine der laut Forscher und Bestsellerautor Erich von Däniken signifikantesten Erwähnungen von „außerirdischen Göttern“ findet sich im Alten Testament, nämlich im Buch Henoch. Hier ein Auszug eines mit Erich von Däniken geführten Interview zum Thema „Wiederkunft der Götter“:

Zitat Erich von Däniken:

"Ich glaube nicht, dass die wiederkommen – ich bin absolut davon überzeugt! Also dafür würde ich sterben. Alle antiken Kulturen – egal welche – kannten den Wiederkunftsgedanken. Als die Spanier nach Zentralamerika kamen, wurden sie anfänglich von den Maya und den Inka als längst erwartete Götter verehrt. Nur am Anfang, später kam es zum Krieg. Dasselbe in Südamerika mit Francisco Pizarro. Die glaubten, er sei der längst erwartete Sohn der Sonne. Im alten Ägypten dasselbe Theater: Osiris, die älteste Gottheit, ist, wenn man es auf ägyptisch in Glyphenform schreibt, dasselbe wie Orion. Osiris und Orion kannst du austauschen miteinander. Die Ägypter waren überzeugt, Osiris würde wiederkommen vom Sternbild Orion. Etc. Etc. Die alten Kulturen kannten den Wiederkunftsgedanken. Ich bin ein Spezialist und ein absoluter Fan von Henoch, dem Propheten im Alten Testament. Auch Henoch im Buch Henoch sagt seinem Sohn im Zusammenhang: Er würde wiederkommen. Die Maya in Zentralamerika, die nennen sogar einen Namen von dem Typen, der wiederkommen soll. Er heißt Bolon Yokte! Bolon Yokte taucht auf in einer Schrift und zwar in einer steinernen Schrift gemeiselt in Tortuguero. Tortuguero liegt 80 Kilometer nordwestlich von Palenque in Mexiko. Dort kann man lesen: Wird hernieder steigen mit Macht und Herrlichkeit Bolon Yokte. Dann folgt ein Datum und das Datum lautet: 23. Dezember 2012, wenn man das auf unser Datum übersetzt. Ich will damit sagen, die Wiederkunftserwartung ist keine christliche Idee, die gab’s schon länger vor dem Christentum. Und wie ist es denn heute? Ich bin christlich erzogen. Lesen Sie den Evangelisten Markus. Der sagt: Jesus wird wiederkommen – natürlich mit Macht und Herrlichkeit in dem Himmel thronend und so weiter. Die muslimische Gesellschaft genau dasselbe. Die wartet auf den Mahdi, so heißt er bei ihnen. Die große jüdische Weltgemeinschaft, die viel älter ist, die vom Alter her ungefähr 5700 Jahre alt ist, die warten seither auf die Wiederkunft des Messias. Die haben Jesus nie als Messias anerkannt. Und zwar nicht nur die alten ausgestorbenen Kulturen, auch die heute praktizierenden, lebendigen Religionen kennen den Wiederkunftsgedanken. 

Und sie werden wiederkehren.

Erich von Däniken und Mario Rank

Nur auf das Datum, das herumgeistert kann man sich nicht verlassen – aus mehreren Gründen, die ich heute Abend aber nicht thematisiere hier, sie werden wiederkommen. Was die modernen Religionen betrifft, so muss man sich doch wirklich fragen: Es kann doch nicht jede Religion recht haben. Und ich behaupte: Keine Einzige hat recht. Sie liegen alle falsch. Sie haben ein altes Wiederkunftsversprechen übernommen und ihren jeweiligen Heilsbringer dafür eingesetzt. Deine Frage lautete, wie ich dem persönlich entgegensehe. Mit eigentlich gemischten Gefühlen. Im Altertum, und da bin ich der Spezialist, waren die sogenannten Götter vorwiegend hilfreich, vorwiegend – nicht nur. Sie dienten als Lehrmeister, sie haben die Menschen unterwiesen, sie haben ihnen das Schreiben beigebracht, auch sogar die Sprache, etc. Nicht nur, sie haben da und dort auch gewütet. Und ich hoffe, dass, wenn die Gesellschaft wiederkommt, das muss ja nicht dieselbe Generation sein von denen, das können ja andere sein, dass die uns auch noch wohlwollend gegenüberstehen. Aber die Hand ins Feuer legen will ich dafür nicht. Ich sehe dem mit gemischten Gefühlen entgegen. Und ganz persönlich natürlich würde ich mich unsagbar freuen, wenn’s passiert. Schließlich hab ich ein Leben lang gekämpft, damit diese Idee endlich bekannt wird und man sich ein bisschen darauf einstellt. Und das wäre natürlich schön, wenn das, wofür man gekämpft hat, sich endlich auch öffentlich demonstriert."

Sind das nun genug Indizien, die der Prä-Astronautik – Forscher Däniken da aufzeigt? Stehen wir tatsächlich von einer Wiederkunft der Götter? Wir müssten unsere Geschichte komplett umschreiben und zugeben, daß wir lange Zeit in einem Dornröschenschlaf verbrachten.


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on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten