Die rätselhafte Pyramide vom Waldviertel

17. Oktober 2017
Wer sich schon einmal mit Prophezeiungen befasst hat weiss, dass das Jahr 2012 immer wieder vorkommt und eine grosse Rolle spielt, speziell in Bezugnahme auf den Maya Kalender. Für die einen das Ende aller Zeiten, gleichzusetzen mit der totalen Apokalypse und für Andere wiederum der Beginn des Goldenen Zeitalters und der Aufstieg in eine höhere Dimension. Vielleicht haben beide Seiten recht. Ist es nicht so, dass das gesamte Leben ein einziger Prozess der Wandlung ist und die Menschheit erst "transformieren" muss um einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen?

Prophezeiungen von Sehern der verschiedensten Kulturkreise und Epochen der Menschheitsgeschichte sagen allerdings im Grunde genommen alle das Gleiche aus beziehungsweise skizzieren sie ein einheitliches Zukunftsszenario.


Es soll zu globalen Umwälzungen kommen, die uns alle betreffen, mündend in einen Dritten Weltkrieg. Der 11. September, die in Paris begonnenen Unruhen, die hohe Arbeitslosigkeit in Westeuropa mit der in einen Bürgerkrieg gipfelnden Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die EU an sich sowie die sogenannte "dreitägige Finsternis" und Vieles mehr sind alles vorausgesagte Geschehnisse die sich durch so gut, wie alle zuverlässigen Seherquellen wie ein roter Faden ziehen. Ebenso die uns stark beschäftigende Finanzkrise soll bereits von "Sehern" prognostiziert worden sein. Auch ist immer wieder die Rede vom "Dritten Weltkrieg" der von Aggressoren aus Russland ausgehen soll. Wenn man die Medienberichte verfolgt und auch die Linie, die die russische Regierung vertritt, die laufenden Ermordungen von kritischen Journalisten, Oppositionellen usw. wäre es nicht wunderlich. Auch die Abrüstung in Mitteleuropa, die ja aktuell passiert ist ein wesentlicher Punkt, der schon in alten Prophezeiungen Platz hatte.

Aber beginnen wir einmal von Vorne.

Welche Prophezeiung kann als zuverlässig bewertet werden, und welche nicht? Eigentlich kann man das nicht so recht sagen, ausser es ist zu spät und die Schauung trifft ein. Auch ist der Interpretationsspielraum für "verschlüsselte" Prophezeiungen, wie bei den Centurien von Nostradamus derart gross, dass man eigentlich nahezu Alles behaupten kann und es daher nahe liegt, dass der Auslegende sich die Wahrheit zurechtbiegt.

Schon die alten Griechen befragten Ihr Orakel und Naturvölker haben heute noch Ihre Schamanen und Medizinmänner, welche in die Zukuknft blicken sollen. Sie sollen alle über astrologische Kenntnisse verfügen und Voraussagen machen. Der uns bekannteste Seher von Allen ist klarer Weise der 1503 in Frankreich geborene Michel de Nostredame. Er gelang durch seine Schauungen zu Weltruhm und bleibt uns immer bekannt. Da der gelernte Arzt aber in verschlüsselten Viezeilern seine Visionen festhielt wird es wohl noch länger dauern, den "Nostradamus-Code" zu knacken. Ich widme mich daher hier eher den jüngeren und klarer formulierteren Prohezeiungen.

Einer der vielzitiertesten Seher war Alois Irlmaier. Dieser wurde im Jahre 1947 im sogenannten "Gaukler-Prozess" der betrügerischen Hellseherei angezeigt und aber freigesprochen. Er machte zu Lebzeiten eingetroffene Voraussagen, wie den Zerfall des Warschauer Paktes und der UdSSR. Weiters sprach er auch von einem grossen, dritten Krieg, der kommen wird. Da ist Irlmaier nicht der Einzige. Auch der sogenannte Mühlhiasl von Apoig (Matthias Lang) sagte schon knapp 100 Jahre vor Irlmaier, dass es drei katastrophale Weltkriege geben wird. Eine Aussage von Ihm ist: "Die Rotjankerl (Russen) werden auf den neuen Straßen hereinkommen. Aber über die Donau kommen sie nicht. Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen. Alles wird dann  durcheinander sein. Wer's übersteht, muß einen eisernen Kopf haben. Aber es wird nicht lange dauern. Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervorholen." Ebenso sprach die heilig gesprochenen Nonne Elena Aiello von einem Einmarsch russischer Truppen in alle europäischen Länder. Beendet soll der eher kurze Krieg mit einer "Dreitätigen Finsternis" werden.

Die Liste der "Seher", die von einem für gesamt Europa schrecklichen Szenario sprechen liesse sich ins nahezu Endlose fortsetzen. Der bekannte "Seher aus dem Waldviertel", Hepidanus von St.Gallen (Prophezeiungen aus dem Jahre 1081!!!), Die "Feldpostbriefe" von Andreas Rill, und viele, viele Mehr, für die hier kein Platz ist sprechen eine eindeutige Sprache: Es kommt zum Dritten Weltkrieg und dieser kostet dem Grossteil der Menschheit das Leben.

Eine der bezeichnendsten Schauungen sind die Prophezeiungen im "Lied der Linde". Das Lied der Linde ist der Text eines unbekannten Verfassers, der 1850 im hohlen Stamm eines über 1000 Jahre alten Lindenbaumes in Staffelstein, im ober Maintal gefunden wurde. Es trifft Voraussagen zu Revolutionen, Christenverfolgung, einem Dritten Weltkrieg und auch der vielzitierten Dreitägigen Finsternis.

Ich habe die prägnanten Stellen für Euch hervorgehoben

Alte Linde bei der heiligen Klamm
Ehrfurchtsvoll betast' ich deinen Stamm,
Karl den Großen hast du schon gesehn,
Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Dreißig Ellen misst dein breiter Saum,
Aller deutschen Lande ält'ster Baum,
Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,
Neues Leben wieder, neuen Tod.

Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest einst du wohl,
Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand
Breiten Reif um deine Stirne wand.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron',
Alle Äste hast verloren schon
Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,
Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!

Großer Kaiser Karl in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.

Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und lässt, was ihren Sklaven recht,
Grausam hat zerrissen Feindeshand
Eines Blutes, einer Sprache Band.

Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,
Bis mit einmal endet deine Kraft,
Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,
Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.

Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,
Und der Bruder gegen Bruder ficht,
Mit der Sens' und Schaufel sich bewehrt,
Wenn verloren Flint' und Schwert.

Arme werden reich des Geldes rasch,
Doch der rasche Reichtum wird zu Asch',
Ärmer alle mit dem größern Schatz.
Minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft,
Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,
Wer berufen wird zu einem Amt.

Bauer keifert, bis zum Wendetag,
All sein Müh'n ins Wasser nur ein Schlag,
Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.

Wer die meisten Sünden hat,
Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut wird wilder nur das Tier,
Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.

Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,
Schonet nicht den Greis im Silberhaar,
Über Leichen muss der Höchste fliehn
Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.

(Anm. Christenverfolgung, Flucht des Papstes)

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah' Gericht.

Winter kommt, drei Tage Finsternis.
Blitz und Donner und der Erde Riß,
Bet' daheim, verlasse nicht das Haus!
Auch am Fenster schaue nicht den Graus!

(Anm. Dreitägige Finsternis, Aufplatzen der Erdkruste)

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,
Wofern sie brennen will, dir Schein.
Gift'ger Odem dringt aus Staubesnacht,
Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.

(Anm. Totaler Stromausfall, giftige Dämpfe aus dem Erdinneren
oder bologischer Waffeneinsatz)

Gleiches allen Erdgebor'nen droht,
Doch die Guten sterben sel'gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar
Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.

Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine andere mit dem Feuer ringt,
Alle Städte werden totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.

(Anm. Viele Städte gehen unter, die Natur findet wieder Ihre Wege)

Zählst du alle Menschen auf der Welt,
Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,
Was noch übrig, schau in jedes Land,
Hat zur Hälft' verloren den Verstand.

(Anm. 30% der Menschen bezahlen mit dem Leben)

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,
Preisgegeben einem jeden Riff,
Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz'ger Hoffnungsstern
Eines bessern Tags ist endlos fern.
»Heiland, sende den du senden musst!«
Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
»Alles ist verloren!« hier's noch klingt,
»Alles ist gerettet«, Wien schon singt.

(Anm. Andeutung auf das Kippen der Erdachse, Polsprung)

Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wackre gern.

Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,
Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.

Gottes Held, ein unzertrennlich Band
Schmiedest du um alles deutsche Land.
Den Verbannten führest du nach Rom,
Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,
Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,
Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,
Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.

Deutscher Nam', du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr',
Wächst um den verschlung'nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund vom Herrmannsland.

Wenn der engelgleiche Völkerhirt'
Wie Antonius zum Wandrer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.

Alle Kirchen einig und vereint,
Einer Herde einz'ger Hirt' erscheint.
Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,
Schwarzes Land erstrahlt in Glaubensglanz.

(Anm. Einheitskirche?)

Reiche Ernten schau' ich jedes Jahr,
Weiser Männer eine große Schar,
Seuch' und Kriegen ist die Welt entrückt,
Wer die Zeit erlebt, ist hoch beglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind
Leidend mit dem Land die alte Lind',
Daß der Hochmut macht das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!
 (Anm. Andeutung zum friedvollen, "Goldenen Zeitalter")

Wer auch immer diesen Text verfasst hat, muss seherische Qualitäten gehabt haben. Heute findet man noch Fragmente der über 1200 Jahre alten Linde im örtlichen Heimatmuseum von Bad Staffelstein.

Doch muss das Alles eintreffen?

Man neigt natürlich dazu, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen und möchte sich in erster Linie physische Hilfsmittel aneignen, um sich auf die "Dreitägige Finsternis" vorzubereiten. Über kurz oder lang macht man Checklisten, und deckt sich mit physischen Hilfsmitteln ein. Ein toller Ratgeber für Alle, die sich näher mit der Thematik und auch anwendbaren Vorbereitsungsmassnahmen auseinandersetzen wollen ist mit Sicherheit "Das Lexikon des Überlebens" von Karl Leopold von Lichtenfels. (Eine Checkliste aus dem Buch für den Notfallrucksack, sowie Lebensmittellagerung gibt es HIER http://hybris.hy.funpic.de/docs/Checklisten.pdf). Einige Menschen denken sogar daran, sich einen Schutzraum anzumieten, oder zu kaufen, diesen mit Lebensmittelkonserven, Wasseraufbereitungsmittel, Gaskochern und Batterien vollzuräumen, um das Überleben zu sichern.

Stop!

Natürlich kann es nicht schaden, wenn man präventiv agiert und ein paar Reserven daheim hat, keine Frage! Aber eine reine Angstreaktion wirkt sich kontraproduktiv aus

Angst ist die Triebfeder menschlichen Daseins. Angst bewegt uns zu Handlungen, zu welchen wir unter normalen Bedingungen nicht fähig wären. Angst hat uns ja auch zur Zustimmung von Kriegen bewogen, als Antwort auf die inszenierten Terroranschläge vom 11. September 2001. Angst versklavt uns. Aus Angst heraus sind wir gezwungen zu re- agieren, um die Angst zu bekämpfen, aber nicht das Problem. Denn wovor hat man den Angst? Angst selber ist ein Ungewisses. Furcht hingegen konkret. Beispielsweise kann man sich vor konkreten Objekten fürchten, vor Spinnen, oder Anderem. Angst hingegen  ist völlig diffus und nicht greifbar.

Natürlich gibt es auch selbsternannte Propheten, welche ein Geschäft mit der Angst betreiben. Dies unterscheiden zu können ist oft nicht leicht. Mit einer stabilen geistigen Haltung und einer Portion Hausverstand kann man jedoch gut Scharlatane erkennen und auch meiden.

Was bei Prophezeiungen auch ganz wichtig ist, ist der Faktor Zeit. Albert Einstein hat richtig behauptet, dass Zeit realtiv ist und er war dabei auf dem richtigen Weg. Die wenigsten, der zuverlässigen Seherquellen haben genaue Zeitangaben gemacht. Warum? Vielleicht, weil es doch merhre Zukunftsmodelle gibt? Sollen uns die Prophezeiungen nur ermahnen, um frühzeitig einzulenken, bevor Gröberes passieren könnte? Sind wir tatsächlich unseres Glücks eigener Schmied?

Im Zuge der heute möglichen Frequenzforschungen kann man sagen, dass sich die Eigenschwingung der Erde (Schumann-Frequenz) in den 80er Jahren erhöht hat und wir seitdem aktiv an einem Transformationsprozess teilnehmen, ob wir wollen, oder nicht.

Alle Gedanken und Handlungen, die wir jetzt setzen wirken sich unmittelbar auf unsere Umwelt aus. Positive, und auch Negative. Das Gehirn kennt keine Negationen. Versuche mal daran zu denken, NICHT von einem Auto überfahren zu werden. Siehst Du? Es geht nicht. Du hast an ein Auto gedacht, welches Dich überführt. Am Besten ist es daher, Negationen weg zu lassen und alles etwas anders zu formulieren. Statt "Ich möchte nicht von einem Auto überführt werden" sollte man eher denken "Ich werde ein hohes Alter erreichen und mich lange Zeit an grösster Gesundheit erfreuen".

Noch stärker manifestiert sich das natürlich, wenn man so etwas ausspricht, daher seid sorgsam mit Euren Worten!

Wir können es lenken, Prophezeiungen müssen nicht eintreffen.

Die Wälder des Waldviertels bergen eine Vielzahl unbekannter Grantiformationen, die Jahrmillionen erdgeschichtlicher Vergangenheit bezeugen können. Im Gegensatz zu den vielen natürlichen Steinformationen für die das Waldviertel so bekannt ist, stellt die geheimnisvolle Steinpyramide in Österreich ein eindeutig von Menschen erbautes Steinrätsel dar.

Die Steinpyramide oder besser der „Steinkegel“ bei Oberneustift im Waldviertel ist die einzige bekannte Pyramide in Europa. Sie hat eine Größe von 14 Metern im Durchmesser und eine Höhe von etwa 7 Metern. Die einzelnen Ringe haben eine Höhe von 120 cm. Wie bei den vielen anderen Pyramiden auf unserer Erde bleibt uns wohl auch hier der wahre Zweck und der Erbauer verborgen.

Ein persönlicher Besuch an diesem als einen von fünf Kraftplätzen der "Kraftarena Groß Gerungs" ausgewiesenen Ort, den ich als Forscher schon mehrmals getätigt habe bleibt unausweichlich, wenn man sich näher mit dem Mysterium beschäftigen möchte. Die Mauerreste auch ringsum des seltsamen Baus lassen auf ein weit ausgedehntere Anlage schliessen.

Im Jahr 2000 wurde die Anlage vom Bundesdenkmalamt saniert und unter Denkmalschutz gestellt. Das Alter wird auf lediglich 250 Jahre geschätzt, jedoch gewiss ist man sich nicht. Das Österreichische Bundesdenkmalamt dokumentiert es folgender Maßen:

"Wegen der ungewöhnlichen Form und spärlichen historischen Quellenlage blieb die ursprüngliche Verwendung bisher ungeklärt. Diesen Umstand  nutzt der regionale Tourismus und bringt die Anlage mit Jahrtausende alten kultischen Traditionen in Verbindung. Wahrscheinlicher ist jedoch ein Baudatum vor dem 19. Jahrhundert und ein Zusammenhang mit der 1747 von Leopold Christoph von Schallenberg gegründeten Freimaurerloge in Schloss Rosenau anzunehmen."

Das Freimaurer - Museum in Rosenau

Spuren der Freimaurer

Die Spuren zu den Freimaurern lassen sich durch die unmittelbare Nähe zum Schloss Rosenau nicht leicht verwischen. Ich habe nachgefragt und war bereits mehrmals vor Ort um mögliche Verbindungen des Geheimordens zu dem rätselhaften Bauwerk zu finden.

So gab im Sommer 2015 der bekennende Freimaurer und Dramaturg des Burg- und Volkstheaters Wien sowie Direktor des nahegelegenen Freimaurer-Museums in Rosenau, Prof. Peter Back-Vega im Rahmen von Dreharbeiten erstmals Aufschluss darüber, dass die Freimaurer angeblich Nichts mit dem Steinkegel zu tun haben wollen und diesen auch nicht nutzen.

Was war nun der wahre Zweck des geheimnisvollen Bauwerks? War es eine Aussichtsplattform? Eine Sternwarte? Oder wurden Rauchzeichen weitergegeben und es als Signalturm genutzt? Auf Nachfrage beim Bürgermeister der Gemeinde Groß Gerungs, Maximilian Igelsböck wird man auch nicht schlauer, denn es wird ein Alter von 200 bis 300 Jahren „vermutet“ und der genaue Ursprung ist nicht bekannt. Es wird auch hier angenommen, dass das Bauwerk mit der Freimaurerloge in Rosenau zu tun hat.

Radiästhetische Messungen

Was heute meßbar ist sind Bovis, eine unter Radiästheten genormte Meßeinheit für den Energiegehalt eines Platzes. Anhand einer Messung im Sommer 2015 mit dem Radiästheseten und Geomanten Ing. Peter R. Handl konnte eine Schwingung von 57.200 Bovis gemessen werden. Ein fast deckungsgleiches Ergebnis wie vom polnischen Radiästheten und Fachmann Leszek Matela, der an diesem Ort genau 58.000 Bovis-Einheiten schon vor Jahren gemessen hat. Diese „Energien“ sind somit stärker als an einem gewöhnlichen Ort in der Natur.

Der beeindruckende Runenstein am Weg zur Steinpyramide

Das erinnert mich an meinem ersten Besuch bei der Steinpyramide. Das Wochenende im mystischen Waldviertel war mein sommerliches Geburtstagsgeschenk und wir machten uns zu viert auf zur Steinpyramide. Kaum dort angekommen, entschlossen wir uns kurzerhand, sie doch zu erklimmen. Der Zaun des Denkmalamts war bald überwunden und nur wenige Minuten später waren wir am Gipfel. Nach wenigen Sekunden packte uns allerdings die Panik. Die Luft begann regelrecht zu vibrieren und wir stürmten wieder hinab. War das bloße Einbildung oder ist diese seltsame Energie auch für uns fühlbar gewesen? Wir mußten auf jeden Fall wieder runter von dem Denkmal. Es war regelrecht unerträglich. Mir und meinen Gefährten passierte so etwas noch nie vorher. Alle bekamen ein beklemmendes Gefühl und stürzten wie besessen wieder runter von der Pyramide. Vielleicht sollte es nicht so sein, das wir an dem Ort sind?

Ich ging der Spur nach, ob die Pyramide mit den Freimaurern zusammenhängt. Im Museum selber findet man natürlich zahlreiche Hinweise, denn die pyramidiale Struktur wird selbst im Logo der österreichischen Großloge der Freimaurer verwendet. Man findet vor Ort zwar keinen eindeutigen Beweis, daß die Pyramide freimaurerischen Ursprungs ist, aber es ist sehr naheliegend, daß sie von Freimaurern genutzt wird und die offizielle Datierung passt auch gut dazu.

Mario Rank mit dem ORF am Gipfel der Steinpyramide

Wenn man vor Ort einkehrt gibt es zwei Möglichkeiten. Man findet direkt im Schloss Rosenau, wo heute in Freimaurermuseum unterhalten wird; eine relativ kostspielige Unterkunft oder schräg vis á vis in einer kleinen Pension. Abends an der Bar wird gefachsimpelt und mit Einheimischen über die Rätsel des Waldviertels philosophiert.

Da kommt ein interessantes Detail zum Tragen, denn es wird gemunkelt, dass die Pyramide von Oberneustift das Grabmals Mozarts ist. Aber nicht nur das: auch wird von Einheimischen erzählt, daß es eine weitere Pyramide geben soll. Diese ist aber bereits verwachsen und im unwegsamen Gelände gelegen. Von der Form her gleich, der Unterschied ist lediglich, daß dieses Bauwerk eine rampenartige Verbindung zur Spitze hatte. Ein Detail, das an eine andere Pyramide erinnert, nämlich der mexikanischen Pyramide des Kukulcán in Chichén Itzá, Mexiko. Kukulcán ist ein Maya-Wort für Quetzacoatl, der als die "leuchtende Schwanzfederschlange" bezeichnet wird. Eine der höchsten Gottheiten der Tolteken, Atzteken und der Maya. Eine Gottheit die noch heute als Schöpfergott verehrt wird.

Gibt es Zusammenhänge zwischen dem Gebilde im Waldviertel und der Pyramide von Chichen Itzá? Geht es hier um ein Geheimes Wissen, das Geheimbünde vor dem gemeinen Volk vorenthalten müssen?

Das Waldviertel ist voll von steinernen Kuriositäten, die "Pyramide" oder der "Kegel" aber ist bislang einzigartig. Einige Forscher meinen die Pyramide ist prähistorischen Ursprungs, daher wird sie ja auch oft die „Keltenpyramide" genannt.

Da es aber kein vergleichbares Bauwerk gibt und in der alten Literatur auch nichts davon vorkommt, gehe ich persönlich davon aus, dass das Bauwerk mit der 1747 in Rosenau von Leopold Christoph von Schallenberg gegründeten Freimaurerloge zu tun hat.

Heute existiert dort das einzige in Österreich bekannte Freimaurermuseum. Es ist daher naheliegend, dass dieser Geheimbund die Pyramide als sakrale Kultstätte erbauen ließ und hier geheime Rituale abhielt und sich Energien zunutze machte, welche dem gemeinen Volk von je her verborgen blieben, auch wenn es Freimaurer verneinen. Das Rätsel um Österreichs Steinpyramide werden uns wohl noch lange Zeit beschäftigen.

​Ein Artikel von Mario Rank


Hole Dir jetzt die
völlig kostenlose

"Alien-Box"

  • E-Book "Der Alien Mythos"
  • ​"Aliens der Vorzeit" - Chronologie
  • VIDEO "Das Geheimnis der Grauen"