Genmanipulation in der Vorzeit

19. Oktober 2017

In alten Schriften finden wir zahlreiche Hinweise darauf, dass es in der Vorzeit zu Kontakten mit fremden Intelligenzen kam und gezielt in die Entwicklung der menschlichen Spezies eingegriffen wurde. Das UFO-Phänomen in unseren Tagen zeigt dazu eine durchaus beängstigende Analogie.

In den Überlieferungen unserer Vorfahren finden wir zahlreiche Erlebnisse von Personen, die einen meist unfreiwilligen Kontakt mit einer fremden Intelligenz hatten und durch uns heute durchaus geläufige künstliche Befruchtungen – zumeist berühmten – Nachwuchs bekamen. Die Katholiken sind beispielsweise davon überzeugt, dass Maria „unbefleckt“ empfangen habe. Diesen Umstand der „magischen“ Empfängnis ist den meisten Glaubensrichtungen mehr als geläufig, denn eine Vielzahl der bekannten Religionsgründer sollen „unbefleckt“ gezeugt worden sein und auch deren Geburt fand oftmals unter sehr mysteriösen Umständen statt. Auch aus diesen Gründen wurden sie hiernach meist als die Söhne Gottes oder frühgeschichtlicher als die „Göttersöhne“ verehrt. Das Rätselraten beginnt also bereits mit der Zeugung, die durch einen „göttlichen Strahl“ im Leib der jungfräulichen Mutter verursacht wurde.

Durchaus bekannt ist in diesem Zusammenhang die Zeugung Buddhas. Buddhas Mutter „Maya“ wurde von Göttern auf einen Berg entführt. Dort musste sie sich auf ein „himmlisches Bett“ legen. Darauffolgend umwandelt sie etwas, was sie als „weißen Elefanten“ interpretierte der auf unbekannte Weise in ihren Leib hineingegangen sein soll. Nach der Prozedur brachten diese ominösen Götter sie wieder an ihren Entführungsort zurück.

Auch tibetanische, japanische, äthiopische und altägyptische Könige beriefen sich auf ihre himmlische Abstammung. Über „künstliche Befruchtungen“ durch Götter aus dem All berichtet auch die Religion der Jaina aus Indien. Auch die unverheiratete „Kunti“ wurde nach den Überlieferungen im indischen „Mahabharata“ durch den Sonnengott befruchtet.

Wohlbekannt sind auch die unzähligen „Halbgötter der Vorzeit“, Hybriden mit irdischen und überirdischen Genen. Gilgamesch sei hier als eine der berühmtesten Figuren aus den zahllosen Erzählungen genannt.

Prophet Henoch ist Paläo-SETI-Forschern ebenfalls ein Synonym für die Theogamie (Vermischung göttlicher Spezies mit Menschen), kennt man doch den biblischen Fall der 200 abtrünnigen Engel, die es in verbotener Weise mit den Töchtern der Menschen trieben.

Aber auch der von Gott zu Zeiten der Sintflut so begünstigte Noah entstammt einer künstlichen Befruchtung. Noahs Mutter Bat Enoch wurde nämlich nicht von Ehegatte Lamech geschwängert, sondern den Schriften der Apokryphen (Buch Henoch) zufolge durch einen der „Söhne des Himmels“.

Eine Vermischung irdischer und überirdischer Gene und künstliche Befruchtungen fanden aber schon wesentlich früher statt, denn diese seltsamen Begebenheiten begannen bereits bei unseren Stammeltern. Schon Eva soll aus einer Rippe von Adam erschaffen worden sein. Was als Rippe übersetzt wird, heißt im Originaltext der Bibel „szelá“. „Rippe“ wiederum heißt in sumerisch „ti“. Und dieses Wort bedeutet im weiteren Kontext auch „Lebenskraft“, „Pfeil“ oder „Leben“. Die wesentlich ältere Mythologie der Sumerer von der Erschaffung des Menschen wurde dabei in späterer Zeit in den biblischen Text übernommen, doch der Grundtenor bleibt der Gleiche: Eva wurde nicht aus der Rippe des Adam erschaffen, sondern in Wahrheit aus der „Lebenskraft“ des ersten Menschen geformt.

Vielen Bibelforschern ist dieser Umstand bis heute ein religiöses Rätsel. Der Wissenschaft sind diese mysteriösen Vorgänge wohl durchaus bekannt. Die Mythologen fassen sie seit Jahrzehnten unter dem Fachbegriff "conceptio magica" zusammen. Für heutige Mediziner ist die Art der künstlichen Befruchtung ein mittlerweile etabliertes Verfahren.

Diese Vorfälle kennen wir aber nicht nur von den „Göttern“ in den zuvor beschriebenen Paläokontakten, sie sind uns auch durch die vieldiskutierte UFO-Thematik geläufig und den merkwürdigen Fällen von UFO-Entführungen, in deren Verlauf Zeugen davon berichten, wie ihnen genetische Proben entnommen und Hybriden gezeugt wurden.

Die Forschungen der Paläo-SETI-Hypothese, dass unsere primitiven Vorfahren mit hochentwickelten oder gar ausserirdischen Zivilisationen Kontakt hatten und der Homo Sapiens das Produkt einer gezielten, künstlichen Mutation ist, lassen aufgrund der alten Überlieferungen über künstliche Befruchtungen zumindest an der Frage, ob die Götter den Menschen nach ihrem Ebenbilde schufen, wohl nur noch wenige Zweifel aufkommen...

Ein Artikel von Roland Roth

Literatur

Däniken, Erich von: Der Götterschock. München 1992
Dopatka, Ulrich: Lerxikon der außerirdischen Phänomene. Bindlach 1992
Fowler, Raymond E.: Die Wächter. Bergisch Gladbach 1991
Hopkins, Budd: Eindringlinge. München 1994
Roth, Roland: Terra Enigma. Groß-Gerau 2009
Riessler, Paul: Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Augsburg 1928
Windisch, Ernst: Buddhas Geburt und die Lehre von den Seelenwanderungen. Leipzig 1908

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Roland Roth (Hrsg.): TERRA ENIGMA - Mysteriöse Spuren und Grenzfälle der Geschichte, Ancient Mail Verlag 2009, ISBN 978-3-935910-68-2


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on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten