Paracelsus – Das Erbe eines Genies

11. März 2018

​Salzburg, wohl um Allerheiligen 1756:

​Man schritt in großer Prozession die Stufen in der Kirche des Heiligen Sebastian hinab ins Freie, vorbei an einem sich unmittelbar daneben befindlichen Grabmale, welches durch seine Höhe allgemeines Aufsehen erregte. Unten eine Tafel mit Inschrift, daran war ja noch nichts Außergewöhnliches.

Ein Doktor der Medizin und zugleich ein Doktor der Heiligen Schrift liegt hier begraben mit dem klingenden Namen „Paracelsus“ schmückte er sich gar. Schon lange tot, im Jahre 1541 aus dieser Welt gegangen  - nun, darüber befand sich sein Bild. Schön war er wohl nicht gerade anzuschauen. Aber der Obelisk über der Grabplatte, an welchem sich auch das Konterfei findet, gibt dem Ganzen eine gewisse und sonderbare Würde.

„Paracelsus“, also „über den Celsus hinaus“ – dabei war dieser schon einer der besten Ärzte seiner Zeit. In der Epoche der Römer soll dieser Mann Großartiges geleistet haben. Leichthin tat man die alten Griechen und Lateiner dahin ab, dass die ohnehin noch nichts gewusst hätten – da täuschte man sich aber gründlich! Weniger als die heutigen Ärzte, die ihre ohnehin schon todkranken Patienten noch solange zur Ader ließen, bis ohnehin schon kein Lebenssaft mehr in ihnen war! – nein wie furchtbar! Oder die Bedauernswerten noch mit Brech- und Abführmitteln so lange traktierten, bis diese ihren Geist aufgaben! Nein, da war ja jeder Arzt der Alten ein Segen ohne gleichen für seine Patienten.

Und eben so ein segensreicher Medicus sei dieser Paracelsus gewesen für die medizinische Wissenschaft und seine Mitmenschen, die zahlreich bei ihm Hilfe suchten. Wie gesagt, schön war er nicht: Ein kleines, buckliges und verwachsenes Männlein und zudem sehr rachitisch – so die wenig rühmlichen Beschreibungen seiner Person.

​Salzburg, 24. September 1541:

Nun lag hier entseelt einer der größten Ärzte seiner Zeit – und wohl zugleich auch einer der Unglücklichsten. Mit allen zerfallen und wie ein Bettler von Ort zu Ort gehetzt – und zudem auch meist von üblicher Nachrede wie von Drachenflügeln durch die Nächte und halb Europa gejagt! Doch nun hatte auch die Lebensreise des Paracelsus ein Ende erfahren!

Hier im Gasthaus zum Weissen Rosse in Salzburg hatte der Verstorbene zwei Tage zuvor dem Notar Kalbsohr sein Testament diktiert – bescheiden genug! Nun die vielen Fluchten hatten eben auch ihren Tribut gefordert. Nie hatte er es lange irgendwo ausgehalten. Wohl weniger durch den Neid der Mitmenschen vertrieben – gewiss dies auch, aber vor allem durch sein eigenes rüdes Auftreten und den leidlichen Suff, von dem er auch nie lassen konnte. Ja, zum allergrößten Teile war Paracelsus wohl schon selbst schuld an seinem Ableben mit nicht einmal 50 Jahren!

Mit dem Großteil seiner Habe, obskuren medizinischen Gerätschaften und vielen Seiten mit des Paracelsus nur schwer zu identifizierenden Handschrift von oben bis unten vollgekritzelt, würde wohl kaum jemand etwas anfangen können. Die Kleidungsstücke, auch nur einige wenige an der Zahl, hatten wohl auch schon lange zuvor bessere Zeiten gesehen. Aber man konnte zumindest noch erahnen, dass sie einst zur Zeit ihrer Herstellung, teuer und schön gewesen waren.

Was hatte der Verblichene doch noch als letzten Absatz seines Vermächtnisses diktiert: Auch wenn ich schon längst tot bin, so wird man über meine Schriften ewiglich sich streiten. Dies war für ihn wohl sein eigentlicher Lebenszweck gewesen – vom irdischen Dasein war er ja nun erlöst. Die wenigen Gulden an Barem würden wohl nur für eine Beisetzung auf dem Friedhofe von St. Sebastian ausreichen, wo ohnehin zumeist nur Leute mit schmaler Börse ihre letzte Ruhestatt fanden.

Hier würde Paracelus nun seinen Frieden finden – Ruhe sanft!

Basel, am Johannistage, 24. Juni 1526:

Hell loderten die Flammen und im Schein des mächtigen Johannisfeures wurde ein Handkarren unter großem Gejohle herbei gebracht. Darauf befanden sich auf ein purpurnes Tuch gelegt zahlreiche dickleibige Folianten. Dies war das gesamte Wissen der antiken Heilkunde – namentlich von Hippokrates, Galen und dem Araber Avicenna. An diesen Götzen hing die Medizin heute noch wie die größten heidnischen Sklaven und dieses Heiligtum der Heilkunde wollte nun der Stadtarzt von Basel dem Feuer überantworten.

Wie die Inquisitoren die verstockten Ketzer durch das Feuer reinigen wollten, so gedachte Paracelsus selbiges mit dem medizinischen Kanon zu tun. Der ganze Wust des antiken Nichtwissens um die Medizin sollte verbrennen und dadurch symbolisch Platz geschaffen werden für die neue Heilkunde des Paracelsus.

Sogleich trat der wenig ansehnliche Mann an den Wagen heran und packte den ersten Folianten, blätterte ihn auf und warf ihn unter lautem Gejohle in die Flammen. Zu jedem der antiken Ärzte hatte er eine kurze Erläuterung und Demonstration von dessen Nichtwissen bereit. Den Abschluss bildete Avicenna oder Ibn – Sina wie er eigentlich hieß. Hierzu schrie Paracelsus laut prustend unter Gelächter: „Der allseligmachende Arzt Avicenna starb selbst nach seiner zuchtlosen Hurerei an einem sich selbst verabreichten Klistier, welches ihm höllisch brennend den Tod brachte!“ Ab ins Feuer mit den kostbaren Büchern.

Das Gelächter der das Feuer Umstehenden hatte schon spürbar nachgelassen und war einer allgemeinen Ernüchterung und Verblüffung gewichen. Wie weit würde Paracelsus in seiner Vermessenheit noch gehen?

Nicht genug dass er seine Vorlesungen auf Deutsch hielt. Nicht genug damit dass er den Apothekern ihre Tiegel auf die Straßen kippte, um deren teure und nichtsnutzige Fabrikate offen zu demütigen. Nein, er beschimpfte auch die Kollegenschaft aufs Allerübelste: Afterärzte, Bubenärzte, Sudelköche und dergleichen mehr warf er ihnen an die gelehrten Häupter!

Damit begann eine Reihe von Schwierigkeiten, die ihn schließlich auch zum Verlassen Basels trieb. Begonnen hatte das ganze Dilemma, da der hochgelehrte Herr Doktor den Nachweis der vielfach von ihm behaupteten Promotion zum Doktor der Medizin nicht vorweisen konnte. Dies solle gar an der Hohen Schule von Ferrara stattgefunden haben. Wer´s glaubt! Solch ein wichtiges Dokument wie eine Urkunde einer Universität verliert man doch nicht!

Dies war aber erst der Anfang einer langen Kette von Unerquicklichkeiten und Verhängnissen, die meist mit dem abrupten Verzug des ach so berühmten Arztes ihr jeweiliges Ende fand.

Des Landes ein Schwyzer
Herkunft, Geburt und Kindheit des Paracelsus:

Nahe dem Wallfahrtsort Einsiedeln im Kanton Schwyz erblickte Paracelsus als Theophrastus Bombast von Hohenheim um das Jahr 1493 das Licht der Schweizer Welt. Sein Vater Wilhelm war Arzt, seine Mutter aus der Familie Ochsner stammend, eine Leibeigende des Klosters Einsiedeln.

 Die Theorie das alle Zivilisation durch einen Urknall gleichzeitig bei 0 wieder angefangen haben , halte ich für außerordentlich verwegen. Ja ich gehe sogar soweit,diesen Urknall aus unserer Geschichte zu entfernen .Ich gehe sogar davon aus das ein ein pulsieren unseres Universums als gegeben anzunehmen ist. Aber auch das ist nur Theorie, nicht mehr als eine dahin geworfene Meinung, ja vielleicht ein kleiner Denksanstoss von mir.Meine Theorie ist es das die Besucher die zu uns kommen, Technologien entwickelt haben , die es ihnen ermöglicht,in wenigen Stunden ,oder Tagen ,ganze Galaxien zu durchqueren und nach Lebenszeichen zu durchsuchen.Auch wird es diesen Wesen ohne weiteres möglich sein ohne Sprache zu kommunizieren. Mein Erlebnis dahingehend in der Nähe von Ramstein ist für mich ein klarer Beweis dieser Theorie.
 Leider gibt es dafür keine Zeugen, doch wer macht sich mit solch einer Ausage schon gerne selbst lächerlich, wenn sie nicht der Wahrheit eintspräche frage ich Sie? Natürlich kann man immer nur das Glauben was man selbst erlebt hat , darum geht es mir ja hier auch in erster Linie um die Möglichkeit das es so sein könnte, und ich möchte Ihnen Denkanstösse liefern, die Ihren eigenen Theorien Nahrung geben, die ihre eigenen Beobachtungen unterstützen ,ja ich würde es ausserordentlich begrüssen wenn wir einige Schritte in unserer geistigen Entwicklung gemeinsam nach vorne gehen würden, um der Sebsterkenntnis willen,nicht um einen unumstösslichen Beweis zu erlangen. Ab einem bestimmten geistigen Potenzial, ab einer gewissen geistigen Reife werden keine Beweise mehr benötigt, da die eigene logische Erkenntnis den Beweis liefert.(Meine Meinung)   


" Grundsätzlich stimme ich jedem zu der sagt "Aliens können uns nur dann besuchen bzw. besucht haben, wenn Science-Fiction Technologien, wie Wurmlöcher, Warp-Antrieb vorhanden sind" Zitat ende. "
 
 Alles richtig,das heisst , so sehe ich das auch wenn wir von dem ausgehen ,was wir, die Menschheit heute wissen. Doch wenn wir nur die Legenden aus der Südsee zugrunde legen (1), wissen wir das es kurz nach der Erschaffung der Welt schon Technologien gab, die der unseren Technik der heutigen Zeit weit voraus war. Wie lange ist das her ? Wie weit ist die Technologie bei diesen damaligen Besuchern schon wieder voran geschritten ohne das wir davon partzipiert haben? Ist es überhaupt möglich das wir mit unserem Gehirn die Technik der Besucher begreifen könnten? Nehmen wir mal an die Besucher haben einen technischen Vorsprung von 200 Jahren. Ist es möglich das wir diesen Vorsprung begreifen können. Ist es möglich das wir einen technischen Vorsprung von 1000 Jahren oder mehr begreifen können? Ich glaube kaum.Davon mal abgesehen das es wahrscheinlich nicht möglich ist mit einem 200 Jahre Versprung in der Technik schon diese Entfernungen im Weltall zu überbrücken. Aber die Evolution hat auch schon andere Experimente gewagt.. und verloren.
Der Glaube an die Götter die über uns wachen,ist so alt wie das "Alte
Testament" . In allen Religionen dieser Welt sind die Götter allgegenwärtig,
ebenso das Versprechen dieser Götter , wir kommen wieder. Allein die Frage ,
wann es denn so weit ist ,ließen sie unbeantwortet. Seit den Zeiten der
Veeden wurden die Himmelskutschen der Götter immer wieder einmal gesichtet,
und ließen sich auch bereitwillig besichtigen. Indem sie ruhig in der Luft
 stehen blieben ,in teilweise sehr kurzem Abstand zum Beobachter , um dann
nach beiderseitigem ausgiebigen Studium mehr oder weniger schnell zu
verschwinden. Die Geschichte und die Aufzeichnungen aus alter Zeit durch
die Inder und Chinesen sind sehr ausführlich wenn man anderen Autoren glauben
darf, die über die Besuche der Götter geschrieben haben, und sogar das
 transportieren von Königen in den HImmelswagen ist in den Veeden glaubhaft
belegt.Auch heute werden die Himmelskutschen immer wieder gesichtet.
Im schnitt werden diese Sichtungen 3000 mal im Jahr durch glaubhafte Zeugen bestätigt.

Sichtungen der Himmelswagen auf der ganzen Welt sorgen immer mal wieder für
Schlagzeilen, wobei die Sichtungen in Südamerika sehr ernst genommen
werden,und es auch dort keine Geheimniskrämerei über diese Sichtungen
getrieben wird, sondern mehr als eine lästige Tatsache hingenommen wird.
 Das genau Gegenteil hier in Europa , wo das Thema verschwiegen und
totgeschwiegen wird , sehr zum Leidwesen der zahlreichen Beobachter
 auch hierzulande. hier in Europa versucht man das auftauchen der
 Himmelswagen als Vogelschwarm oder ähnliches abzutun. Auch werden diese
"Ufo-Sichtungen" gerne als "Fake News" oder auch , als Sichtungen von
betrunkenen Erwachsenen, oder spielenden Kindern abgetan. Schlagzeilen
 in diversen Deutschen Massenmedien wie "Toblerone beam mich hoch" oder
ähnliche Bezeichnungen dieser Ereignisse sind in der ÖR -Presse die Regel.
Wenn wir jetzt die technische Entwicklung der Stunde 0 Mit dem ersten Flug
von Otto Lilienthal 1891 als er die ersten Versuche mit einem Hanggleiter
unternahm, und Juri Gagarin 1961 als erster Mensch für 108 Minuten im
Weltraum war.Das waren 70 Jahre Entwicklung , von der Wiese in den Weltraum.
 Es waren übrigens in Deutschland entwickelte Triebwerke die dafür sorgten das
die Rekete in den Weltraum gelang. Werner von Braum wird übrigens gekonnt ver
leugnet wenn man auf die Suche nach den ersten gebauten Raketenmotoren geht.
Da findet man etwas über die Amerikaner die 1955 ,also 20 Jahre nach den
Deutschen die Rakete neu erfunden haben sollen.


Nun sei es drum, auch hier möchte ich einfach nur auf den sehr kleinen
Zeitabstand von Otto Lilienthal 1891 bis zum ersten Start einer Rakete
in Warnemünde die von Wernher von Braun und seinem Team entwickelt wurde
hinweisen. Der Start wurde schon 1926 erfolgreich durchgeführt als es
ihm gelang den weltweit ersten erfolgreichen Raketenstart mit
Flüssigkeitstriebwerk durchzuführen. Eine im Jahr 1935 von (Team)
Wernher von Braun gestartete Rakete, durchbrach mit einer Geschwindigkeit
 von 1125 Kilometern pro Stunde die Schallmauer. Wenn wir jetzt nochmal
zurückschauen auf Otto Lilienthal , 1891 bis 1926 sind also von den ersten
Flugversuchen bis zum ersten Raketenstart gerade mal 35 Jahre vergangen.
Wie beurteilen Sie diese technische Entwicklung in dieser kurzen Zeit ?
Konnte dies der Mensch ohne fremde Hilfe schaffen? Denken sie einfach noch
einmal zurück, von Jesu Geburt im Jahre 0 bis zum Jahr 1891 ist nichts passiert,
 und dann innerhalb 35 Jahren vom Hanggleiter zur Rakete ? Puh , ich finde das
ist starker Tobak. Sie nicht ?

Wenn wir uns die Berichte der Piloten in den beiden Weltkriegen anschauen ,
ihre Begegnungen mit den Fu-Fightern nachlesen, sollten wir schon stutzig
 werden.
 Auf beiden Seiten wurden die schnellen Lichtbälle gesichtet, doch es ist
keinem gelungen einer dieser Lichtbälle habhaft zu werden. Und wenn , ist nichts
 an die Öffentlichkeit gedrungen.
Die Radar Operateure der Luftaufsicht dürfen natürlich keinerlei Auskunft über
diese Sichtungen an den Radargeräten geben. Die Sichtungen der
Flugzeugbesatzungen werden stillschweigend an die amerikanischen Geheimdienste
weiter gegeben.Und jeder Pilot einer großen Fluggesellschaft der es wagen würde
 mit seiner Sichtung an die Öffentlichkeit zu gehen, wäre schneller "Gegroundet"
als er Ufo buchstabieren könnte. Warum ist das so? Müssen wir uns fragen? Was
wäre so schlimm daran,wenn die Bevölkerung erfahren würde das uns ca 270
Raumfahrende Nationen von fremden Planeten immer mal wieder besuchen , und
Handel mit uns treiben. Das es so ist , wird im Amerikanischen Press Club berichtet,
also können  wir Bürger einfach mal davon ausgehen, das der Bericht stimmt.
c
c


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on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten
 
 


Wenn wir Menschen heute, die Technik von in 200 Jahren vielleicht noch begreifen können, die Technik in 3000 oder 30000 Jahren werden wir heute mit unseren Möglichkeiten sicherlich noch nicht ansatzweise verstehen können. Wir müssen uns anschauen was wäre wenn wir die Möglichkeit hätten mit einer Zeitmaschine in das Jahr 1818 zurück zu reisen?
Wir kommen auf dem Marktplatz in Wien an und bauen dort einen grossen Stand auf. Was würdet Ihr mitnehmen auf einer Reise ins 19 Jahrhundert? Eine Kamera, Fernseher, Stromagregat , ein paar Lampen für Abends, eine Fritteuse, bischen was müssen wir Essen, Kühlschrank , denn auf ein Kühles Bier wollen wir auch in der Vergangenheit nicht verzichten, und unser Handy muss mit , ein kleines Motorrad und natürlich eine hübsche Blondine mit einem Minikleid an. So nachdem wir alles aufgebaut haben , und unsere Runde mit dem Moped gedreht haben , stehen wir an unserem Stand und warten auf die ersten Reaktionen der Ortsansässigen Ureinwohner. Was denkt Ihr wird passieren?  Ich glaube jeder Leser kann die Reaktion der Wiener schon im voraus ahnen, wir würden als Hexer vor ein Schnellgericht gestellt, und der nächste Galgen wäre unserer.! Soweit so tragisch.
 Was würden wir jetzt machen wenn jemand aus der Zukunft zu uns käme? Vielleicht sogar mit einem anderen Aussehen? Ich nehme mal den typischen kleinen Grauen, der mit seinem Raumschiff in Wien auf dem selben Marktplatz landet wie wir damals mit unserer Zeitmaschiene, seine mitgebrachten Sachen aufbaut , sein Schiff an der Parkuhr festbindet,seine Freundin lächelnd umherstolzieren lässt , und sich gemütlich niederlässt um sein mitgebrachtes Frühstück aus dem Kühlschrank zu verzehren? Was würde dem freundlichen kleinen Grauen aus der Nachbargalaxie wohl passieren wenn zufällig ein paar freundliche junge Leute vorbei kämen? Kann sich das irgend jemand hier vorstellen? Und wir sollten jetzt berücksichtigen das die kleinen Grauen allgemein bekannt sind in unserem Universum. Was ist wenn da ein paar 7 Meter grosse Nephilim ihr Lager aufschlagen und die Vesper rausholen? Grenzwertig , ihr werdet mir zustimmen. Wir, die wir uns auf dem Gebiet auskennen , würden vielleicht nur erschrocken in die Welt schauen ,und mit den Augen rollen, aber der normale an nichts böses denkende Urwiener , der eigentlich nur zu seinem Heurigen wollte .. nun ja , Ihr seht, wie alleine die Vorstellung dieser Situation an unseren Nerven zerrt. Mal davon abgesehen, wie schwierig es ist eine Kontaktaufnahme mit der normalen Bevölkerung in die Wege zu leiten. Dazu braucht es so Fernsehsenungen wie auf N24 immer mal wieder schön anzuschauen sind, "Die Besucher aus dem Weltall", oder ähnliche Sendereihen.

Nachdem wir uns jetzt vor unserem inneren Auge die ersten Kontaktversuche unserer Freunde vorgestellt haben, kommen wir jetzt zu den schwierigen Fällen. Nehmen wir mal an das es Lebewesen gibt die deutlich intelligenter sind als wir , aber nur 20 cm gross ? Den Kopf kaum grösser als der Daumennagel? Oder stellen wir uns die Rassen der Insektoiden vor wie sie stolz über den Marktplatz in Wien umherstolzieren. Also alle die rufen , willkommen, zeigt Euch doch endlich , werden sicherlich diese Dinge nicht bedacht haben.  Und unsere Toleranz lässt immer noch schwer zu wünschen übrig , das sehen wir tagtäglich.

(1) Quelle Grüsse aus der Steinzeit , Erich von Däniken.

Autor Dieter Roeskens
Warum sollten diese Kontakte der raumfahrenden Nationen vor uns verheimlicht
 werden? Nehmen wir einfach mal ein Beispiel. Ich möchte Ihnen mal vor Augen
führen was in den frühen 70 Jahren des letzten Jahrhunderts passiert ist. Das
Benzin war knapp. Angeblich hatte man kein Öl mehr , oder zumindest nicht mehr
 so viel wie gedacht , und das ging so weit , das die Benzinabgabe an den
Tankstellen auf 10 oder 20 DM pro Fahrzeug  beschränkt wurde.  Ebendso gab es vier autofreie
 Sonntage. Die menschen fingen an Benzin zu sparen. Und heute, 45 Jahre später
kein Ton mehr vom Benzin sparen , alles reichlich vorhanden? Wie kann das sein?
China hat seine technische Revolution gerade hinter sich gebracht , und bewegt
mehr Pkws durch ihr Land als Europa und Amerika zusammen. Und das Benzin reicht
immer noch ? Und keiner spricht davon das Benzin knapp wird? Hier stimmt doch
irgendwas nicht oder wie sehen Sie das?

Jetzt nehmen wir noch ein Beispiel. Gold. Ein auf der Erde vorkommendes sehr
seltenes Metall, das sogar einen regen Verbrauch hat , weil es zum Teil als
 Leiterbahnen in Handys eingebaut wird. Gold ist endlich. Ich möchte sie hier
auch nicht mit unendlichen Zahlenkolonnen, die das natürlich belegen
unnötig belästigen. Doch was müssen die Menschen die auf steigende Goldpreise
 gehofft hatten nach 20 Jahren erkennen? Der Preis bleibt bis auf marginale Schwankungen
gleich, und die Steigerungen des Goldpreises die von Experten vor 20 Jahren berechtigt
vorhergesagt wurden, sind einfach ausgeblieben. Ebenso bei Silber. Die
 anderen Metalle habe ich nicht verfolgt , doch Gold und Silber haben uns
enttäuscht.

Wie können wir uns jetzt nur diese beiden Preise erklären , und zusätzlich das
drastische Absenken der Rohölpreise bewerten? Die Erde ist als Staubkorn im
Universum zu betrachten, und mehr ist sie bei realistischer Betrachtung auch
nicht . Warum geht das Gold nicht aus? Warum geht das Öl nicht aus? Warum brechen
 sogar die Preise für diese Produkte ein? Bekommen wir Lieferungen von außerhalb
 der Erde? Was könnten solche Lieferungen beinhalten? Öl ? Erze ? Seltene Erden?
 Titan? Element 115 ? Wasser? Wissen? Technik? Computertechnik? Gerade bei der
 Computertechnik einfach mal die Entwicklung dieser Technik nur die letzten 25
Jahre in Gedanken revue passieren lassen. Eigentlich erschreckend oder ?
 Wenn wir jetzt die technische Entwicklung der Stunde 0 mit dem ersten Flug von
Otto Lilienthal 1891 als er die ersten Versuche mit einem Hanggleiter unternahm,
und Juri Gagarin 1961 als erster Mensch für 108 Minuten im Weltraum war. Das
 waren 70 Jahre Entwicklung , von der Wiese in den Weltraum. Wenn sie denken
das wir das ganz alleine ohne fremde Hilfe geschafft haben, dann glaube ich,
das wir die Götter sind!
http://www.reinhardhabeck.at/news/pr%C3%A4-astronauten-in-bremen/

Das Wappen der Bombaste von Hohenheim zeigt auf einem Mittelschild, der quergeteilt ist auf einem silbernen Balken drei goldene Kugeln. Der Mittelschild wird von sieben Templerkreuzen umrahmt. Von Paracelsus selbst wurden die drei goldenen Kugeln später als die drei Kernelemente seiner Elementenlehre – Salz – Quecksilber und Schwefel – uminterpretiert.

Seine Mutter soll so schwer mit ihm niedergekommen sein, dass man sie dabei in vier Teile zerschneiden musste. Wie man sich vorstellen kann ist die Mutter hierbei verstorben.

Eine andere Legende aus der Kindheit berichtet, dass ein Schwein den Knaben entmannt habe, als dieser nahe einem Misthaufen seine Notdurft verrichtete. Schon zu Lebzeiten waren zahlreiche Gerüchte darüber im Umlaufe, dass des Paracelsus Geschlecht nicht eindeutig benannt werden könne!

Ob das Geburtshaus wirklich nahe der Teufelsbrücke an der Sihlschlucht stand, ist völlig unbedeutend, da dieser Ort ohnehin bis heute von Paracelsusmythen überwuchert wurde, wie so viele Kirchhofmauern vom Hedera Helix.

Der Vater zog als Arzt nach Villach und wurde dort ein überall geachteter Medikus. Was lag näher als dass auch der Filius Arzt werden sollte. Hier begann Junior Hohenheim schon in jungen Jahren sehr eifrig an der eigenen Legende zu stricken. Bei wem wollte er nicht alles studiert haben und all seine Gönner und Förderer waren so zahlreich, dass sich mancher junge Adlige glücklich schätzen hätte können über so viel Wohlwollen. Für den Sohn des Villacher Stadtarztes war dies um viele Schichten zu dick aufgetragen. Entsprechend wurde auch allenthalben seine Glaubwürdigkeit in berechtigten Zweifel gezogen.

Die medizinischen Erfolge sollten ihm recht geben, doch die Optik war bei ihm zumeist äußerst schief!

Prominente Patienten:

Den berühmten Basler Buchdrucker Johann Frobenius kurierte er so vollständig vom Brande, dass dessen angegriffenes Bein gottlob nicht amputiert werden mußte.

Dem Syphilitiker Ulrich von Hutten riet er zur Therapie mit dem Guajakholz – freilich kam dieser richtige und gutgemeinte Ratschlag viel zu spät.

Der Humanist Erasmus Desiderius von Rotterdam ging zu seinem penetranten Arzt recht rasch auf Distanz und verschanzte sich hinter seinen gelehrten Verbindlichkeiten um nicht näher mit ihm in Kontakt zu kommen. Allzu negativ war der Paracelsus vorauseilende Ruf schon damals gewesen – Erasmus fürchtete wohl völlig zu Recht um sein Ansehen.

Dem extrem gefräßigen Abt von Pfäfers erstellte er einen sorgfältig durchdachten Diätplan, welches das Leben dieses Patienten völlig zum Positiven hin wandelte. Daneben verfasste Paracelsus auch noch einen Traktat über das Heilbad von Pfäfers.

Mit dem Domherrn Cornelius von Liebenfels, den er ebenfalls kurierte, sollte es ernsthafte Probleme geben. Dieser wollte ihm nicht das gesamte versprochene Honorar von 100 Goldflorin geben und Paracelsus – das Recht völlig auf seiner Seite wissend – zog gegen den Adligen vor das Gericht. Damit waren seine Tage in der Reichsstadt Strasbourg gezählt und er musste wieder weiter ziehen.

Mächtige Feinde:

Somit nimmt es nicht Wunder, wenn Paracelsus immer mehr mit scheelen Augen von den Mächtigen und Einflussreichen betrachtet wurde. Vielfach kam die schlechte Fama über ihn schon vor seinem persönlichen Erscheinen am Zielorte an. So hatten die Gegner und Widerreder schon im Vorfeld genug Zeit sich zu organisieren und Stimmung gegen ihn zu machen.

So etwa Joachim von Watt in der Stadt St. Gallen oder Willibald Pirckheimer, der Dürerfreund in Nürnberg. Beide sahen in Paraelsus ausschließlich einen versoffenen Querulanten und Wichtigtuer. Dennoch konnte Pirckheimer trotz seines großen Einflusses nicht die Nürnberger Drucklegung der Wundarzney verhindern.

Diese Drucklegung war für Paracelsus der einzige Moment des großen Triumphes über seine zahlreichen Gegner: Das Erste seiner Hauptwerke war im Druck erschienen – leider war dies auch der einzige Druck zu seinen Lebzeiten.

Paracelsus der Praktiker: 

Entgegen der meisten akademisch gebildeten Ärzte verbrachte Paracelsus viel Zeit mit der medizinischen Praxis. Er beschäftigte sich intensiv mit der menschlichen Anatomie bis hin zur optimalen Vorgehensweise beim Entfernen von Geschossen aller Art in Wunden.

Daneben widmete er sich ausgiebig dem Studium der Natur und der von ihr bereit gestellten Mitteln zur Erhaltung und Wiederherstellung der menschlichen Gesundheit. Viel Zeit verbrachte er auch mit Fragen der Theologie und der Alchemie.

Was blieb von Paracelsus bis heute übrig?

So entstand insgesamt ein Werk mit großer Breitenwirkung, dessen einzelne Facetten man lange Zeit nicht vollständig überblicken konnte. Recht rasch war man mit dem Klischee des ungehobelten und ständig betrunkenen Gernegross zur Hand, der sich mit allen und jedem anlegte. Doch der Mann, der sich zumeist angekleidet und sturzbetrunken ins Eck einer Wirtsstube verkroch und bald darauf wiederum mit gleicher Energie zu Werke schritt ist nur ein Aspekt von Vielen. Nur selten erkennen die Heutigen einen Mann in Paracelsus, der sowohl für die Heilkunde, die Chemie, die Theologie, die Geschichte und die Germanistik Großartiges geleistet hat.

Zum Abschluss sei noch mit der Aufzählung der fünf Disziplinien kurz auf die fünf Entien hingewiesen, die laut Paracelsus jeder Sache innewohnen: Das Theologische, das Schädliche, das Individuelle, das Chemische und das Göttliche – das Alles und Jedes zu etwas Unverwechselbarem und schlechthin Göttlichem macht. Vom Anbeginn seines Daseins auf Erden weg!

Somit gilt es heute mehr denn je Paracelsus zu entdecken und ihn sich selbst in all seinen Facetten anzueignen.

Ein Artikel von Dr. Peter Kneissl