Prophezeiungen für Europa

10. Oktober 2017

Wer sich schon einmal mit Prophezeiungen befasst hat weiss, dass das Jahr 2012 immer wieder vorkommt und eine grosse Rolle spielt, speziell in Bezugnahme auf den Maya Kalender. Für die einen das Ende aller Zeiten, gleichzusetzen mit der totalen Apokalypse und für Andere wiederum der Beginn des Goldenen Zeitalters und der Aufstieg in eine höhere Dimension. Vielleicht haben beide Seiten recht. Ist es nicht so, dass das gesamte Leben ein einziger Prozess der Wandlung ist und die Menschheit erst "transformieren" muss um einen höheren Bewusstseinszustand zu erreichen?

Prophezeiungen von Sehern der verschiedensten Kulturkreise und Epochen der Menschheitsgeschichte sagen allerdings im Grunde genommen alle das Gleiche aus beziehungsweise skizzieren sie ein einheitliches Zukunftsszenario.


Es soll zu globalen Umwälzungen kommen, die uns alle betreffen, mündend in einen Dritten Weltkrieg. Der 11. September, die in Paris begonnenen Unruhen, die hohe Arbeitslosigkeit in Westeuropa mit der in einen Bürgerkrieg gipfelnden Unzufriedenheit in der Bevölkerung, die EU an sich sowie die sogenannte "dreitägige Finsternis" und vieles Mehr sind alles vorausgesagte Geschehnisse die sich durch so gut, wie alle zuverlässigen Seherquellen wie ein roter Faden ziehen. Ebenso die uns stark beschäftigende Finanzkrise soll bereits von "Sehern" prognostiziert worden sein. Auch ist immer wieder die Rede vom "Dritten Weltkrieg" der von Aggressoren aus Russland ausgehen soll. Wenn man die Medienberichte verfolgt und auch die Linie, die die russische Regierung vertritt, die laufenden Ermordungen von kritischen Journalisten, Oppositionellen usw. wäre es nicht wunderlich. Auch die Abrüstung in Mitteleuropa, die ja aktuell passiert ist ein wesentlicher Punkt, der schon in alten Prophezeiungen Platz hatte.

Prophezeiungen: Wahr oder falsch?

Welche Prophezeiung kann als zuverlässig bewertet werden, und welche nicht? Eigentlich kann man das nicht so recht sagen, ausser es ist zu spät und die Schauung trifft ein. Auch ist der Interpretationsspielraum für "verschlüsselte" Prophezeiungen, wie bei den Centurien von Nostradamus derart gross, dass man eigentlich nahezu Alles behaupten kann und es daher nahe liegt, dass der Auslegende sich die Wahrheit zurechtbiegt.

Schon die alten Griechen befragten Ihr Orakel und Naturvölker haben heute noch Ihre Schamanen und Medizinmänner, welche in die Zukuknft blicken sollen. Sie sollen alle über astrologische Kenntnisse verfügen und Voraussagen machen. Der uns bekannteste Seher von Allen ist klarer Weise der 1503 in Frankreich geborene Michel de Nostredame. Er gelang durch seine Schauungen zu Weltruhm und bleibt uns immer bekannt. Da der gelernte Arzt aber in verschlüsselten Viezeilern seine Visionen festhielt wird es wohl noch länger dauern, den "Nostradamus-Code" zu knacken. Ich widme mich daher hier eher den jüngeren und klarer formulierteren Prohezeiungen.


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on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten
 
 


Die Schauungen von Alois Irlmaier

Einer der vielzitiertesten Seher war Alois Irlmaier. Dieser wurde im Jahre 1947 im sogenannten "Gaukler-Prozess" der betrügerischen Hellseherei angezeigt und aber freigesprochen. Er machte zu Lebzeiten eingetroffene Voraussagen, wie den Zerfall des Warschauer Paktes und der UdSSR. Weiters sprach er auch von einem grossen, dritten Krieg, der kommen wird. Da ist Irlmaier nicht der Einzige. Auch der sogenannte Mühlhiasl von Apoig (Matthias Lang) sagte schon knapp 100 Jahre vor Irlmaier, dass es drei katastrophale Weltkriege geben wird. Eine Aussage von Ihm ist: "Die Rotjankerl (Russen) werden auf den neuen Straßen hereinkommen. Aber über die Donau kommen sie nicht. Soviel Feuer und soviel Eisen hat noch kein Mensch gesehen. Alles wird dann  durcheinander sein. Wer's übersteht, muß einen eisernen Kopf haben. Aber es wird nicht lange dauern. Es wird nichts helfen, wenn auch die Leute wieder fromm werden und den Herrgott wieder hervorholen." Ebenso sprach die heilig gesprochenen Nonne Elena Aiello von einem Einmarsch russischer Truppen in alle europäischen Länder. Beendet soll der eher kurze Krieg mit einer "Dreitätigen Finsternis" werden.

Die Liste der "Seher", die von einem für gesamt Europa schrecklichen Szenario sprechen liesse sich ins nahezu Endlose fortsetzen. Der bekannte "Seher aus dem Waldviertel", Hepidanus von St.Gallen (Prophezeiungen aus dem Jahre 1081!!!), Die "Feldpostbriefe" von Andreas Rill, und viele, viele Mehr, für die hier kein Platz ist sprechen eine eindeutige Sprache: Es kommt zum Dritten Weltkrieg und dieser kostet dem Grossteil der Menschheit das Leben.

Das Lied der Linde

Eine der bezeichnendsten Schauungen sind die Prophezeiungen im "Lied der Linde". Das Lied der Linde ist der Text eines unbekannten Verfassers, der 1850 im hohlen Stamm eines über 1000 Jahre alten Lindenbaumes in Staffelstein, im ober Maintal gefunden wurde. Es trifft Voraussagen zu Revolutionen, Christenverfolgung, einem Dritten Weltkrieg und auch der vielzitierten Dreitägigen Finsternis.

Die prägnanten Stellen wurden hervorgehoben:

Alte Linde bei der heiligen Klamm

Ehrfurchtsvoll betast' ich deinen Stamm,

Karl den Großen hast du schon gesehn,

Wenn der Größte kommt, wirst du noch stehn.

Dreißig Ellen misst dein breiter Saum,

Aller deutschen Lande ält'ster Baum,

Kriege, Hunger schautest, Seuchennot,

Neues Leben wieder, neuen Tod.



Schon seit langer Zeit dein Stamm ist hohl,
Roß und Reiter bargest einst du wohl,

Bis die Kluft dir sacht mit milder Hand

Breiten Reif um deine Stirne wand.

Bild und Buch nicht schildern deine Kron',
Alle Äste hast verloren schon

Bis zum letzten Paar, das mächtig zweigt,

Blätter freudig in die Lüfte steigt.

Alte Linde, die du alles weißt,
Teil uns gütig mit von deinem Geist,
Send ins Werden deinen Seherblick
Künde Deutschlands und der Welt Geschick!



Großer Kaiser Karl in Rom geweiht,
Eckstein sollst du bleiben deutscher Zeit,
Hundertsechzig, sieben Jahre Frist,
Deutschland bis ins Mark getroffen ist.



Fremden Völkern front dein Sohn als Knecht,
Tut und lässt, was ihren Sklaven recht,

Grausam hat zerrissen Feindeshand

Eines Blutes, einer Sprache Band.



Zehre, Magen, zehr vom deutschen Saft,

Bis mit einmal endet deine Kraft,

Krankt das Herz, siecht ganzer Körper hin,

Deutschlands Elend ist der Welt Ruin.



Ernten schwinden, doch die Kriege nicht,

Und der Bruder gegen Bruder ficht,

Mit der Sens' und Schaufel sich bewehrt,

Wenn verloren Flint' und Schwert.



Arme werden reich des Geldes rasch,

Doch der rasche Reichtum wird zu Asch',

Ärmer alle mit dem größern Schatz.

Minder Menschen, enger noch der Platz.

Da die Herrscherthrone abgeschafft,

Wird das Herrschen Spiel und Leidenschaft,
Bis der Tag kommt, wo sich glaubt verdammt,

Wer berufen wird zu einem Amt.



Bauer keifert, bis zum Wendetag,

All sein Müh'n ins Wasser nur ein Schlag,

Mahnwort fällt auf Wüstensand,

Hörer findet nur der Unverstand.



Wer die meisten Sünden hat,

Fühlt als Richter sich und höchster Rat,
Raucht das Blut wird wilder nur das Tier,

Raub zur Arbeit wird und Mord zur Gier.



Rom zerhaut wie Vieh die Priesterschar,

Schonet nicht den Greis im Silberhaar,

Über Leichen muss der Höchste fliehn

Und verfolgt von Ort zu Orte ziehn.


(Anm. Christenverfolgung, Flucht des Papstes)

Gottverlassen scheint er, ist es nicht,

Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,

Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vors nah' Gericht.



Winter kommt, drei Tage Finsternis.

Blitz und Donner und der Erde Riß,

Bet' daheim,verlasse nicht das Haus!

Auch am Fenster schaue nicht den Graus!


(Anm. Dreitägige Finsternis, Aufplatzen der Erdkruste)

Eine Kerze gibt die ganze Zeit allein,

Wofern sie brennen will, dir Schein.
Gift'ger Odem dringt aus Staubesnacht,

Schwarze Seuche, schlimmste Menschenschlacht.


(Anm. Totaler Stromausfall, giftige Dämpfe aus dem Erdinneren
oder bologischer Waffeneinsatz)


Gleiches allen Erdgebor'nen droht,
Doch die Guten sterben sel'gen Tod.
Viel Getreue bleiben wunderbar

Frei von Atemkrampf und Pestgefahr.



Eine große Stadt der Schlamm verschlingt,
Eine andere mit dem Feuer ringt,

Alle Städte werden totenstill,
Auf dem Wiener Stephansplatz wächst Dill.


(Anm. Viele Städte gehen unter, die Natur findet wieder Ihre Wege)

Zählst du alle Menschen auf der Welt,

Wirst du finden, daß ein Drittel fehlt,

Was noch übrig, schau in jedes Land,

Hat zur Hälft' verloren den Verstand.


(Anm. 30% der Menschen bezahlen mit dem Leben)

Wie im Sturm ein steuerloses Schiff,

Preisgegeben einem jeden Riff,

Schwankt herum der Eintags-Herrscherschwarm,
Macht die Bürger ärmer noch als arm.

Denn des Elends einz'ger Hoffnungsstern

Eines bessern Tags ist endlos fern.

»Heiland, sende den du senden musst!«

Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.



Nimmt die Erde plötzlich andern Lauf,

Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?

»Alles ist verloren!« hier's noch klingt,
»Alles ist gerettet«, Wien schon singt.


(Anm. Andeutung auf das Kippen der Erdachse, Polsprung)

Ja, von Osten kommt der starke Held,

Ordnung bringend der verwirrten Welt.
Weiße Blumen um das Herz des Herrn,

Seinem Rufe folgt der Wackre gern.



Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschem Reiche deutsches Recht er schreibt,

Bunter Fremdling, unwillkommner Gast,

Flieh die Flur, die du gepflügt nicht hast.



Gottes Held, ein unzertrennlich Band
Schmiedest du um alles deutsche Land.

Den Verbannten führest du nach Rom,

Große Kaiserweihe schaut ein Dom.

Preis dem einundzwanzigsten Konzil,

Das den Völkern weist ihr höchstes Ziel,

Und durch strengen Lebenssatz verbürgt,

Daß nun reich und arm sich nicht mehr würgt.



Deutscher Nam', du littest schwer,
Wieder glänzt um dich die alte Ehr',

Wächst um den verschlung'nen Doppelast,
Dessen Schatten sucht gar mancher Gast.

Dantes und Cervantes welscher Laut
Schon dem deutschen Kinde ist vertraut,
Und am Tiber wie am Ebrostrand
Liegt der braune Freund vom Herrmannsland.



Wenn der engelgleiche Völkerhirt'

Wie Antonius zum Wandrer wird,

Den Verirrten barfuß Predigt hält,

Neuer Frühling lacht der ganzen Welt.



Alle Kirchen einig und vereint,

Einer Herde einz'ger Hirt' erscheint.

Halbmond mählich weicht dem Kreuze ganz,

Schwarzes Land erstrahlt in Glaubensglanz.

(Anm. Einheitskirche?)



Reiche Ernten schau' ich jedes Jahr,

Weiser Männer eine große Schar,

Seuch' und Kriegen ist die Welt entrückt,

Wer die Zeit erlebt, ist hoch beglückt.

Dieses kündet deutschem Mann und Kind

Leidend mit dem Land die alte Lind',
Daß der Hochmut macht das Maß nicht voll,
Der Gerechte nicht verzweifeln soll!

(Anm. Andeutung zum friedvollen, "Goldenen Zeitalter")

Wer auch immer diesen Text verfasst hat, muss seherische Qualitäten gehabt
haben. Heute findet man noch Fragmente der über 1200 Jahre alten Linde im
örtlichen Heimatmuseum von Bad Staffelstein.

Doch muss das Alles eintreffen?

Man neigt natürlich dazu, den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr zu sehen und möchte sich in erster Linie physische Hilfsmittel aneignen, um sich auf die "Dreitägige Finsternis" vorzubereiten. Über Kurz oder Lang macht man Checklisten, und deckt sich mit physischen Hilfsmitteln ein. Ein toller Ratgeber für Alle, die sich näher mit der Thematik und auch anwendbaren Vorbereitsungsmassnahmen auseinandersetzen wollen ist mit Sicherheit "Das Lexikon des Überlebens" von Karl Leopold von Lichtenfels. Einige Menschen denken sogar daran, sich einen Schutzraum anzumieten, oder zu kaufen, diesen mit Lebensmittelkonserven, Wasseraufbereitungsmittel, Gaskochern und Batterien vollzuräumen, um das Überleben zu sichern.

Stop!

Natürlich kann es nicht schaden, wenn man präventiv agiert und ein paar Reserven daheim hat, keine Frage! Aber eine reine Angstreaktion wirkt sich kontraproduktiv aus

Angst ist die Triebfeder menschlichen Daseins. Angst bewegt uns zu Handlungen, zu welchen wir unter normalen Bedingungen nicht fähig wären. Angst hat uns ja auch zur Zustimmung von Kriegen bewogen, als Antwort auf die inszenierten Terroranschläge vom 11. September 2001. Angst versklavt uns. Aus Angst heraus sind wir gezwungen zu re- agieren, um die Angst zu bekämpfen, aber nicht das Problem. Denn wovor hat man den Angst? Angst selber ist ein Ungewisses. Furcht hingegen konkret. Beispielsweise kann man sich vor konkreten Objekten fürchten, vor Spinnen, oder Anderem. Angst hingegen  ist völlig diffus und nicht greifbar.

Natürlich gibt es auch selbsternannte Propheten, welche ein Geschäft mit der Angst betreiben. Dies unterscheiden zu können ist oft nicht leicht. Mit einer stabilen geistigen Haltung und einer Portion Hausverstand kann man jedoch gut Scharlatane erkennen und auch meiden.

Was bei Prophezeiungen auch ganz wichtig ist, ist der Faktor Zeit. Albert Einstein hat richtig behauptet, dass Zeit realtiv ist und er war dabei auf dem richtigen Weg. Die wenigsten, der zuverlässigen Seherquellen haben genaue Zeitangaben gemacht. Warum? Vielleicht, weil es doch merhre Zukunftsmodelle gibt? Sollen uns die Prophezeiungen nur ermahnen, um frühzeitig einzulenken, bevor Gröberes passieren könnte? Sind wir tatsächlich unseres Glücks eigener Schmied?

Im Zuge der heute möglichen Frequenzforschungen kann man sagen, dass sich die Eigenschwingung der Erde (Schumann-Frequenz) in den 80er Jahren erhöht hat und wir seitdem aktiv an einem Transformationsprozess teilnehmen, ob wir wollen, oder nicht.

Gedanken erschaffen Realität!

Alle Gedanken und Handlungen, die wir jetzt setzen wirken sich unmittelbar auf unsere Umwelt aus. Positive, und auch Negative. Das Gehirn kennt keine Negationen. Versuche mal daran zu denken, NICHT von einem Auto überfahren zu werden. Siehst Du? Es geht nicht. Du hast an ein Auto gedacht, welches Dich überführt. Am Besten ist es daher, Negationen weg zu lassen und alles etwas anders zu formulieren. Statt "Ich möchte nicht von einem Auto überführt werden" sollte man eher denken "Ich werde ein hohes Alter erreichen und mich lange Zeit an grösster Gesundheit erfreuen".

Noch stärker manifestiert sich das natürlich, wenn man so etwas ausspricht, daher seid sorgsam mit Euren Worten!

Wir können es lenken, Prophezeiungen müssen nicht eintreffen.

http://kollektiv.org/prophezeiungen-fuer-europa/