Transformation durch die Sonne

31. Oktober 2017

​Lieber Dieter! In Deinen Büchern – und speziell auch im Film „(R)evolution 2012“ sprichst Du immer wieder das Datum 2012 an. Berufst Du Dich da konkret auf den Maya- Kalender, was hat es da auf sich?

Dieter Broers: Also den Maya-Kalender lass ich im Grunde genommen hinten anstehen! Von dem wusste ich auch schon, als ich überzeugt war, dass 2012 ein Ereignis sein wird, was ich zunächst ausdeute aus rein physikalischer Sicht, denn dass die NASA dieses Thema, diesen Jahrgang oder diese Jahr ausweist als eines mit einem Sonnenaktivitätsmaximum mit auffällig vielen Besonderheiten, um es vorsichtig auszudrücken, also wahrscheinlich sogar mit einem bis zu 50% höheren Energie-Ausstoß als bisher, das hat mich natürlich aufhorchen lassen. So mal der letzte Sonnenzyklus ja ohnehin schon einer der stärksten war, den wir hatten, und wenn man das hochrechnet und dann betrachtet, was wir im letzten Sonnenmaxima hier auf der Erde für psychische Auffälligkeiten usw. hatten, kann ich das hochrechnen und ungefähr abschätzen, was da mit uns passiert und was da auf uns zukommt. Ich beziehe mich also, wenn ich aufs Jahr 2012 hinweise, immer wieder auf die Ereignisdichte, die von der NASA im Bezug auf die Sonnenaktivität und ihr Maximum aufbauen. Das ist also meine Grundlage. Und dass nun für mich „zufällig“ die Maya da mit rein spielen, ist eigentlich eine Besonderheit oben drauf, die ich gar nicht so genau einschätzen kann! Also wenn ich darauf meine ganze Theorie aufbauen sollte, dann wäre sie auf sehr wackligen Boden! Deswegen bin ich auch der Meinung, es ist trotz alledem, obwohl die NASA sagt, 2012 (Größenordnung) wird dieses Maximum sein, aber wir wissen es so mit so kosmischen Zyklen. Mit den Jahreszeiten zum Beispiel wissen wir, der Sommeranfang ist am 21. Juni und doch ist es nicht Gewissheit, dass an dem Tag tatsächlich der Sommer dann auch in Erscheinung tritt. Das heißt, es gibt einen Versatz plus, minus ein, zwei Monate vielleicht. In diesem kleinen Maßstab eben in diesen 4 Jahreszeiten, da ist so ein 11,3 Jahreszyklus ein bisschen „größer“ – man spricht von einem Jahr plus minus! Deswegen relativiert die NASA auch und sagt: Bis auf ein maximal Mitte 2013 wird das Ereignis stattfinden, also dieses Maximum an Energieausstoß!

Du eröffnest gerne Deine Vorträge mit dem Satz: „2012 wird kommen, es ist nur die Frage, wann“. Lässt das nicht viel Interpretationsspielraum offen?

Ja, ich geh sogar so weit, das ist eine Antwort gewesen auf genau diese Zuordnung, mit der ich mich überhaupt nicht anfreunden wollte und mich nicht wieder fand, dass man sagt: „Das ist der Mann, der sagt, 2012 geschieht das!“ Das bin ich eben nicht! Ich beziehe mich in erster Linie auf die Rohdaten, die Zulieferdaten der Naturwissenschaftler (eben NASA). Ich mein, das kann jeder selber ablesen, wann die Sonnen- Maxima und -Minima sind der letzten mehreren hundert Jahre. Das kann man gut belegen, wann das Nächste sein wird, dazu braucht man die NASA nicht. So kann man das erkennen. Die NASA und adäquate Institutionen in der ehemaligen Sowjetunion, jetzt Russland, sagen: Ja okay, wir sehen und messen am Infrarotspektrum z.B., dass die Sonne auffälligst energiereicher ist als jemals zuvor und daraus sich auch z.B. ergibt, dass die Temperaturerhöhung hier nicht nur auf der Erde sondern im gesamten Sonnensystem um mehrere Grad korreliert, also angestiegen ist. Und dass dadurch der CO2-Ausstoß natürlich mehr oder weniger – ich will nicht sagen, vernachlässigbar ist – aber nur eine kleine Rolle spielt. Wir haben es mit Besonderheiten zu tun, wo keiner genau weiß, was da wirklich auf uns zukommt. Es kann also das Ereignis 2012, wenn man damit assoziiert – wie ich’s ja tue – eine Art Veränderung der Menschheit sein, z.B. durch einen Mega-Burst, einen Mega-Flair, das einem EMP entspricht, damit die Energieversorgungsnetze außer Kraft setzt, das sind ja Dinge, wo Vorbereitungen dafür schon getroffen werden. Das allein würde uns schon ins Mittelalter zurück transportieren von heute auf morgen. Auf diese Dinge beschränke ich mich nicht, sondern das ist auch nicht mein Metier. Worin ich mich auskenne, da hab ich lang genug dran geforscht, ist der Bereich: Was machen elektromagnetische Felder durch die Sonne – z.B. durch die Sonnenaktivitäten – auf das Erdmagnetfeld ausgelöst mit uns Menschen und mit den Tieren? Das weiß ich sehr genau, da haben wir etliche Patente und haben wir über viele viele Jahre erforscht und das praktisch kommt zu dieser Schlussfolgerung dieses Summenergebnis, dass offensichtlich eine Art Veränderungsprozess im Bewusstsein stattfindet und nicht erst 2013 oder 2012, dann wird der Prozess wahrscheinlich abgeschlossen sein. Ein Schwellenwert wird erreicht sein, wo sich sozusagen die „Spreu vom Weizen“ trennt!

Wird dieser Prozess, dieser angesprochene Bewusstseinssprung“, Deines Erachtens nach für alle Menschen gleichartig stattfinden oder eher individuell wahrgenommen?

Der wird sehr individuell wahrgenommen werden! Ich kann das auch extrapolieren aus den Versuchen mit Probanden, das sind klinisch unauffällige eben Gesunde, da hat man die eben bestimmten Feldern ausgesetzt. In der Regel war es so, dass die Auswertung dieser Ergebnisse immer erbracht hat: Natürlich eine veränderte Gehirnrhythmik, dass man veränderte Gehirnströme, Bewusstseinszustände, die man daraus ja ableiten kann, erzeugt hat durch diese Felder – nachweislich. Aber das, was man dann in diesen anderen Bewusstseinszuständen auch persönlich wahrgenommen hat, ist natürlich eine ganz individuelle Geschichte. Allerdings mit einer Gemeinsamkeit: Wenn eine ganz bestimmte Bewusstseinsveränderungsebene erreicht wird, wenn wir sozusagen vom Beta-Bereich in den Delta-Bereich hinein geführt werden, das ist die Tiefschlafphase, die wir aber im Wachzustand betrachten können. Was sonst im Traum geschieht, nur bin ich halt wach! Hier kommt die Besonderheit, so können wir voll ins Unbewusste hineinsehen und es wahrnehmen. Dieser Wahrnehmungsprozess führt uns tatsächlich zu einem – entspricht auch einem – "Samadhi-Zustand", führt uns eben in eine Wahrnehmungsebene, wo wir erkennen, dass wir tatsächlich faktisch alle eins sind! Das meine ich ist die Veränderung, das ist der Bewusstseinssprung, das ist die Transformation! Nicht biologisch gesehen, uns wird kein sechster Finger wachsen oder vielleicht ein größerer Kopf. Das dauert viel zu lange. Die Mitose-Rate wird sich sicherlich nicht verändern. Aber was sehr schnell geht, ist das Einschalten der inneren Ressourcen, denn wir haben 97% inaktives DNA-Material (Junk-DNA, also Müll, sagt man da tatsächlich). Wir haben gesehen, wie Felder es schaffen können auf diese Ressourcen zurück zugreifen und zu sagen: Okay, aktivieren wir es – und jetzt gleich und sehr schnell. Und wir haben ein großes Gehirnpotential, das ungenutzt brach liegt, nicht nur 10%, was nur genutzt wird, oft auch weitaus weniger! Wenn das eingeschaltet wird und das ist möglich durch diese elektromagnetischen Felder durch Veränderung der Neurochemie z.B., kommen wir dann in einen anderen Bewusstseinszustand! Und das geht dann irgendwann ganz individuell natürlich mit seinen Altlasten, mit all seiner ganz persönlichen Agenda versehen auf einen ein. Und dann gibt es eben das Los: Akzeptiere ich diesen Zustand, gebe ich mich diesem Ganzen hin oder will ich an den alten Strukturen festhalten! Ich glaube, da wird keiner dran vorbei kommen.


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on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten
 
 


Und das soll plötzlich kommen?

Das kommt plötzlich, nicht im Kollektiv! Davon gehe ich aus. Das wäre sehr unlogisch auch. Denn ich kenne auch die Versuchsergebnisse aus den Probanden-Serien, dass es da auch unterschiedliche Schwellenwerte im zeitlichen Fenster gibt. Bei dem einen ist der Effekt nach zwei, drei Minuten schon messbar, der andere braucht eine Viertelstunde und beim anderen passiert erst mal gar nichts beim ersten Mal (der braucht zwei oder drei Mal) – also das ist individuell spezifisch. Also es wird ein zeitliches Fenster geben von ein, zwei, drei Jahren, davon gehe ich aus! Diese Ereignisdichte ist, denke ich, auch zu erkennen an den psychischen Auffälligkeiten, dass das immer mehr komprimiert wird und innerhalb dieses 2-3-Jahresfensters, das endet für mich 2013 de facto. Da leg ich mich durchaus fest jetzt mal. Da wird dann dieser Prozess abgeschlossen sein. Und ich möchte noch mal betonen (nicht jetzt ihnen gegenüber sondern grundsätzlich): Ich bin so aufgestellt grade jetzt, dass ich lieber der größte Spinner aller Zeiten oder auf diesem Erdball wäre, wenn das alles nicht eintreffen würde! Diese apokalyptischen Szenarien dienen ja letztlich nur, um uns zu erinnern, wer wir eigentlich wirklich sind! Wir haben es gelernt, immer nur aus Leid zu lernen! Die freudvollen Dinge nehmen wir allzu selbstverständlich an und sagen: „He geil Alter, weiter so“. Das ist unsere Arroganz, unser Größenwahn. Scheidung, Verluste etc. – das sind die Dinge, wo man sich fragt: Was hab ich da falsch gemacht? Wir sind offensichtlich so konditioniert und das ist eben tatsächlich auch das Agens [treibende Kraft, Anm. d. Red.] im Moment, das uns erreicht, um zu lernen! Wenn wir das erkannt haben, ganz individuell durchschaut haben, geh ich davon aus, dass dann, sagen wir mal, als Mittel und das Ziel zum Beispiel einer Katastrophe überflüssig ist und dann auch nicht mehr in Erscheinung treten wird. Eine tollkühne Behauptung – ich geh davon aus, dass diese Korrelation besteht. Die Psychosomatik zeigt uns, dass Krankheit als Weg, dass Dinge Symptome aufweisen, Krebstumore und Metastasen ausbrechen, wenn ich bestimmte Dinge weitestgehend ignoriere oder sogar total ignoriere. Und da ich es weiß aus der medizinischen Forschung, dass immer eine Heilung, wenn es bei Austherapierten erfolgte, dadurch erfolgte, indem sie erkannt haben, warum sie auch wirklich krank geworden sind! Nicht, indem man Tumore wegschneidet! Was hier erkannt wird, ist die Erkennung der Ursachen im ganzheitlichen Sinne. Wo hab ich bestimmte Traumata, wo hab ich bestimmte Dinge unterdrückt, nicht gelebt – sozusagen wenn wir die „Täter-Opfer- Interaktion“ nehmen, irgendein Thema ist ja die Ursache für ein solches Ereignis. Und so sehe ich es auch im großen Maßstab ganz genauso: Krankheit als Weg – Katastrophen als Weg.

Im Zuge Deiner Frequenzforschungen hast Du sozusagen künstlich Einfluss auf Deine Probanden genommen. Wäre es denkbar, dass beispielsweise Projekte wie HAARP genau diesen viel diskutierten „Bewusstseinssprung“ in Wirklichkeit als Vorwand nehmen könnten, um die Menschen für ihre Zwecke zu beeinflussen?

Also es ist möglich und es ist sogar wahrscheinlich (also wahrscheinlich und möglich gehören natürlich zusammen), aber es ist doch so, dass ich mich äußerst ungern dazu äußern möchte. Vielleicht weil ich relativ viel darüber weiß, vielleicht gerade aus dem Grunde, weil ich weiß, dass hier mit sehr harten Bandagen gekämpft wird und vor allem weil ich eins weiß, es geht hier nicht um Mut oder keinen Mut zu haben von meiner Seite. Sondern es geht darum, dass ich erkannt habe, Freunde von mir, die sich schwerpunktmäßig mit diesem Thema z.B. HAARP auseinandersetzen und „MINDCONTROL“ als Überschrift nehmen, das sind Leute, die sich immer nur in der Beweisführung sozusagen nicht nur verstecken, sondern verwühlen, festwühlen sozusagen und in der Angst verharren. So wie das Kaninchen bei der Schlange, wo sie dann sagen: „Guck mal, hier hab ich’s, hier hab ich’s, hier hab ich’s“!

Ich bring das Beispiel, das mir selber passiert ist. Ich bin auf meiner Expedition durch Südamerika damals gewarnt worden von einigen Kennern der Materie, zu einer bestimmten Zeit auf gar keinen Fall diesen Dschungel zu betreten. Ich hatte die Möglichkeit, mit dieser Angst mit diesen Vorkehrungen reinzugehen, also wenn überhaupt ich das machen sollte, dann eben durch bestimmte Vorkehrungen, Waffen usw. Das hab ich nicht getan, ich habe da kurz rein gespürt und mir gesagt, ich habe dieses Gottvertrauen. Das ist jetzt ein ganz zweischneidiges Schwert. Man kann das als Gottfahrlässig oder als Naivität ausdeuten, aber man kann es auch so nehmen, wie es ist, ich vertraue einfach. Das ist kein Fatalismus, das unterscheide ich schon. Gottvertrauen ist für mich kein Fatalismus, weil ich da ja weiß, da gibt es jemanden oder etwas, was einfach da aufpasst. Und ich stelle fest, weil ich die Ergebnisse auch kenne, dass Menschen, so wie es mir auch passiert ist, eben nichts Negatives passiert ist. Nun kann man natürlich sagen, ich hatte einfach Glück gehabt. Aber ich kenne die Ergebnisse nur zu gut.

In Tschernobyl sind Leute hinterher rein geschickt worden nach diesem katastrophalen Unfall, die einfach nur mechanisch geschützt wurden mit den besten Mitteln, die es damals gab. Dann gab es eine andere Gruppe, die hatten die besten Antioxidantien bekommen, die es damals gab. Und dann gab es noch eine dritte Gruppe, die war einfach nur insofern magisch geschult, so hieß es damals bei den Russen (magisch ist leider negativ besetzt). Die haben einfach mit ihrer inneren Einstellung, mit dem Motto „Mir passiert nichts“, aber nicht einfach suggestiv sozial dahin gemurmelt, das reicht nicht aus, das sind in diesem Fall schon Magier, die ganz genau wissen, was sie da tun – wenn man so will auch mit ihrem Gottvertrauen. Und genau diese Gruppe, die überhaupt keinen Schutz hatte, außer eben den, die haben es überlebt. Und nicht nur überlebt, sondern nach 10 Jahren waren die meisten von denen noch am Leben! Das ist das eine und das andere, was ich sehe, wenn wir meinetwegen von diesen Frequenzen behandelt werden, das heißt, beeinflusst werden, das wirkt ja auf uns ein, egal, wo es ist. Es gibt ja überhaupt keinen Schutz, diese Frequenzen dringen ein, egal, wo ich mich auf dieser Erde befinde! Ja also alleine das Handynetz ist ja schon so homogen verbreitet, also sich da zurückzuziehen und einfach zu sagen, ich habe ja keine Handy, nützt ja gar nichts. Das wäre zwar im Nahfeldbereich so, aber im Fernfeldbereich ist der Einflussbereich genauso da – ähnlich der Fall! Also es ist im Grunde genommen ein aussichtsloser Kampf, wenn man den denn führen wollte. Um es zu akzeptieren und zu sagen, ich weiß, dass bestimmte elektromagnetische Felder auf die Psyche einwirken und ob die Intention der Betreiber, die meinetwegen jetzt die Handynetze oder die HAARP-Anlagen aufbauen, vielleicht sogar ein ehrenhafter ist, könnte ich ja beide Augen zudrücken. Aber es könnte ja durchaus sein, dass sie tatsächlich nur das kommerziellen Interesse in den Vordergrund setzen oder HAARP eben tatsächlich nur, um die Ionosphäre abzumessen usw., ihre Forschung zu betreiben. Das ist ja durchaus denkbar. Aber trotzdem kann es ja so sein, dass als Nebenwirkung das Ganze auf uns Menschen sich negativ auswirkt! Unabhängig jetzt einmal von dieser Aussicht und von der Intention dieser Betreiber, würde ich sagen: Was haben wir denn für eine Chance? Den Beweis dafür brauchen wir eigentlich gar nicht, denn es ist so, dass diese Felder auf uns einwirken!

Der größere Schwerpunkt sollte der sein, sich auf seine eigenen Kräfte, auf seine eigenen Fähigkeiten zu beziehen! Und da predige ich geradezu. Da bin ich der Einzige, der predigt. Denn ich hab da schon ein paar Freunde verloren an der Stelle – nicht, dass sie ums Leben gekommen wären, aber die einfach sagen, du vertraust mir nicht mehr, du gibst mir keine Information mehr über HAARP – früher hab ich mich da noch so richtig reingekniet in das Thema. Aber seit tatsächlich ein guter Freund von mir ums Leben gekommen ist, der seine Doktorarbeit darüber geschrieben hat… (kurze Pause) Da hab ich aber ihn selber gewarnt, es nicht zu tun und es ist dann tatsächlich so passiert. Aber lassen wir es so. Das ist auch Verantwortung und Fahrlässigkeit, wenn ich eben so auch nicht Position beziehe. Ich erkenne es auch immer an der Frage im Podium – die Leute wissen über HAARP, es kommt ein großer Vortrag und die Unsicherheit ist da, aber der Wirkungseinfluss, der durch das Wissen noch gestärkt ist, es ist in der Tat so. Denn, indem ich es weiß, ist ja der psychosomatische Zyklus wieder da. Ich bin davon überzeugt, dahinter steht ein Mann mit einer Pistole. Wenn ich das nicht wüsste, würde ich mit einer ganz anderen Einstellung hier durch den Raum gehen. Er muss ja nicht unbedingt schießen wollen! Ihr wisst, was ich meine! Aber lieber geh ich doch mit einer Einstellung in die Welt und sage: He, denn was bleibt mir denn anderes. Selbst wenn es nicht wirken würde, dann bin ich doch lieber derjenige, der das möchte! Okay? Da ich aber weiß aus Versuchen und Grundlagenforschung mit vielen, vielen Probanden, dass die geistige Kraft in der Lage ist, zu bewirken!

Psychosomatik ist ja nun mal ein Tor, das wir kennen. Dass Geist über die Materie herrscht, wissen wir alle. Deswegen hab ich auch diese Bücher geschrieben als „Morpheus“ damals schon „Gedanken erschaffen Realität“ und jetzt diese Neuauflage, die aber auf den neuesten Stand gebracht wurde. Im quantenphysikalischen Bereich macht das jeder von uns mit jedem Gedanken, mit jedem Denkvorgang. Aber hier sich sozusagen zu konzentrieren auf seine eigentlichen Qualitäten heißt auch, nicht seine Realität völlig zu verändern und das ist eigentlich der Weg. Nicht Schutz im Sinne von Vorratshaltung, im Sinne von Bunker, im Sinne von „Ich wandere dahin aus auf den Himalaya-Gipfel“, wo diese Frequenz vielleicht nicht aufscheint. Das kann nicht der Weg sein!

Siehst Du Deine schöpferischen Qualitäten sozusagen im Sich Bewusstwerden und auf diese auch zu vertrauen?

Ja, das ist meine Botschaft!

Wir bedanken uns ganz herzlich für das Gespräch!

Das Gespräch führte ​Mario Rank in Beisein von Karl Lesina und ist auch in der November-2010 Ausgabe vom MYSTIKUM nachzulesen.