Waren wir jetzt auf dem Mond?

9. Oktober 2017

ein Artikel von Roland Roth 

Die Diskussionen um stattgefundene Mondlandungen halten weiter an 


Mit Hilfe der Mond-Sonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" legte die US-Raumfahrtbehörde unlängst Bilder der Landestellen von verschiedenen Mondmissionen vor. Darunter auch die der ersten bemannten Mondlandung, Apollo 11. Nach Nahaufnahmen der Landestellen von Apollo 17 und 12 wollte man nun endlich auch die „berühmte“ Landestelle von Apollo 11 eindeutig sehen. Der LR-Orbiter konnte dies 2009 aus einer Höhe von 50 Kilometern über der Mondoberfläche möglich machen.

In der Nähe des Mondkraters West landete das Landemodul "Eagle". Die nach dem Rückflug auf dem Mond zurückgelassene Landestufe am Landepunkt "Tranquility Base" ist auf den Aufnahmen deutlich zu erkennen. Die Aufnahmen zeigen neben dem Landemodul und dessen Landebeinen auch die Fußwege der Astronauten und laut NASA auch Komponenten der Forschungseinheit "Early Apollo Science Experiments Package" (EASEP).

Seit etlichen Jahren wird darüber diskutiert, ob die NASA mit den Apollo-Missionen 11 bis 17 erfolgreich Menschen auf den Mond und erfolgreich zurückgebracht hatte.

Verschiedene Verschwörungen

Dabei spalten sich sogar die Verschwörungstheoretiker in zwei Lager: Während die einen die Missionen gänzlich in Frage stellen, wie der in Deutschland beheimatete Autor Gernot L. Geise, vermuten andere, wie das Autoren-Duo Mary Bennett und David Percy, dass die Missionen zwar stattgefunden haben, der Großteil der Aufnahmen jedoch gestellt und in Studios auf der Erde inszeniert wurde, sei es mangels Original-Bildmaterials, oder weil dort auf dem Mond einfach einige Dinge nicht gezeigt werden durften!

Die Internet-Plattform "Grenzwissenschaft-aktuell.de" hat sich die Mühe gemacht, die wichtigsten Vertreter der Verschwörungstheorie um die Mondlandung um Statements zu den neuen Aufnahmen beten.

In seinem Buch "Lügen im Weltraum - Von der Mondlandung zur Weltherrschaft" legt der deutsche Journalist Gerhard Wisnewski dar, wie "unter dem Deckmantel der zivilen Raumfahrt Militärapparate gemästet und heimlich Waffen stationiert" wurden. In seinem Buch greift er auch die Behauptung auf, dass die Apollo-Mondlandungen so nie stattgefunden haben und die bekannten Bilder manipuliert, gestellt und in irdischen TV- und Filmstudios inszeniert wurden. Die aktuellen erstmaligen NASA-Aufnahmen der zurückgelassenen Landemodule und wissenschaftlichen Instrumente auf dem Mond kommentiert Wisnewski kurz und knapp:

"Die NASA überprüft also die Mondlandung der NASA und kommt zu dem Schluss: Die NASA hat schon immer die Wahrheit gesagt. Der 'Angeklagte' ist also Angeklagter, Ermittler und Richter in einem: Er begibt sich zurück an den eigenen 'Tatort', den sonst niemand überprüfen kann, und stellt fest: Ich habe ja schon immer Recht gehabt und bin deshalb frei zu sprechen! Amen. Wo leben wir eigentlich?"

Eine etwas andere Position zum Apollo-Programm und den dazugehörigen historischen Aufnahmen nehmen indes die britischen Autoren des Bestsellers "Dark Moon - Apollo and The Whistelblowers" Mary Bennett und David Percy ein. Sie erläutern die aktuelle Situation wie folgt:

"Wir bitten darum zu verstehen, dass wir im Gegensatz zu zahlreichen anderen Forschern und Autoren, die das Apollo-Programm kritisieren, nie gesagt haben, dass wir nie zum Mond geflogen sind. Tatsächlich behaupten wir ja sogar, dass wir zum Mond geflogen sind und schreiben dies so auch schon auf der ersten Seite unseres Buche "Dark Moon". Vor diesem Hintergrund stellt die offenkundig auf dem Mond zurückgelassene Hardware (Mondlandemodule und Instrumente) an den Apollo-Landestellen für unsere Darlegungen auch kein wirkliches Problem dar. (...)“

Auf der Internetseite "Aulis.com" nimmt diesbezüglich auch der ehemalige NASA-Mitarbeiter Dietrich von Schmausen Stellung:

"Tatsache ist: Die NASA hat Aufnahmen des LRO von sechs Apollo-Landestellen aus dem Mondorbit veröffentlicht, darunter auch vom Landeort von Apollo 11. Die Fotos zeigen angeblich das rund vier Meter durchmessende Landemodul, die dazugehörigen Schatten und den Fußweg der Astronauten an der Landestelle von Apollo 14. Die dichteste Annäherung an die Mondoberfläche fand aufgrund der derzeitig noch elliptischen Umlaufbahn des LRO um den Mond mit 100 Kilometern über Apollo 16 statt.(...)

Diese Fotos werden von der NASA der Öffentlichkeit gegenüber als Beweise dafür präsentiert, dass die Mondlandungen stattgefunden haben, doch erhebt sie allein dieser Umstand über jeden Zweifel? Sollten wir diese Beweise also akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen? (...)

Schlussendlich handelt es sich bei der Fragestellung aber auch um eine Angelegenheit des Rechts auf freie Meinungsäußerung und nicht nur darum, ob die NASA ihr Öffentlichkeitsmaterial bearbeitet oder nicht. Ich behaupte nicht, dass die nun veröffentlichten Bilder manipuliert wurden. Tatsächlich fechte ich nicht an, dass die NASA diese sechs Raumschiffe zum Mond geschickt hat. Allerdings behalte ich mir das Recht vor, in Erwägung zu ziehen, ob diese und andere Fotobeweise der Apollo-Missionen bearbeitet wurden, um damit eine kritische Öffentlichkeit von dem Erfolg derartiger mit öffentlichen Mitteln finanzierter Projekte zu überzeugen."

Zusätzlich zu den Apollo-Modulen konnte die NASA-Mondsonde "Lunar Reconnaissance Orbiter" (LRO) auf dem Erdtrabanten auch andere Mondfahrzeuge ausmachen, so gelang es Ihnen u.a. auch, die Landeplattform der sowjetischen Robotersonde „Lunar 20“ zu lokalisieren und erstmals abzulichten, die auf dem Mond in den 1970er Jahren 55 Gramm Mondboden entnommen und zurück zur Erde geschickt hatte. Es brechen also schwere Zeiten für die Mondlandungs-Gegner an, doch es ist und bleibt letztendlich weiter rätselhaft, nicht zuletzt wegen dem Umstand, dass weitere bemannte Mondmissionen noch immer oder wieder einmal für unbestimte Zeit auf Eis gelegt wurden, die möglicherweise mehr Klarheit in die Debatte um die Apollo-Mondmissionen bringen würden. So bleibt natürlich auch weiterhin für den Mond-Verschwörungstheoretiker jede Menge Futter, dass entweder 1. Apollo niemals auf dem Mond landete, oder 2. Sie zwar oben waren, aber unter ganz anderen Voraussetzungen und es zudem weitere geheime Mondflugprogramme gegeben hat.

Die Diskussionen gehen also weiter....

Literatur und Quellen:

grenzwissenschaft-aktuell.de
aulis.com
Geise, Gernot L.: Die dunkle Seite von Apollo. Peiting 2002
Geise, Gernot L.: Neue Fragen zu Apollo-Missionen. In Matrix3000, Band 62, April 2011
Wisnewski, Gerhard: Lügen im Weltraum. Von der Mondlandung zur Weltherrschaft. Rottenburg 2010
http://www.clavius.info/bibwisnewski1.htm


Hole Dir jetzt die
völlig kostenlose

"Alien-Box"

  • E-Book "Der Alien Mythos"
  • ​"Aliens der Vorzeit" - Chronologie
  • VIDEO "Das Geheimnis der Grauen"

on Roland Roth
 
Fliegende Gefährte gibt es ja in einer Vielzahl alter Überlieferungen und Schriften. So sind auch die biblischen Texte keine Ausnahme, wie die nachfolgenden  biblischen Beschreibungen über Cherubim und Seraphim nur allzu deutlich zeigen.
 
In einem Bericht über eine Liturgie des 10. Jahrhunderts liest man, dass schon in der frühchristlichen griechischen Messe während eines Teils der Flabelle von den Diakonen getragen wurden. Flabelle sind große Wedel aus Pfauenfedern, feinem Leder oder aus Leinwand. Noch heute werden dem Papst bei feierlichen Prozessionen in Rom solche Fächer vorausgetragen, beispielsweise bei dem Einzug in die Peterskirche zur Zelebrierung oder Assistenz der Messe.
 
Der Zweck dieser Prozedur, die frappierend einer kultischen Handlung gleicht, soll folgende sein: An einer Stelle umbraust den Priester der Siegeshymnus, das „Epinikon“ (Engelslobgesang, Hymnus thriumphalis) der Cherubim und Seraphim, die singen, rufen, schreien, und der Priester „fühlt den Flügelschlag der himmlischen Heerscharen, wenn die Diakone mit den Flabellen fächern.“
 
Was hat es nun mit den Cherubim und Seraphim und deren Verhalten auf sich? Lassen wir doch die Heiligen Bücher sprechen:
 
„Und er (Jehova-d. Verf.) fuhr auf einem Cherub und flog daher, und er erschien auf den Fittichen des Windes.“
(2. Samuel Kap. 22,Vers 11)
 
„Gott aber fuhr zum Paradies auf einem Cherubwagen.“
(Apokalypse d. Moses: Kap.Adam und Eva, Vers 22)
 
„Die Cherubim tragen voll Ehrfurcht den Thron.“
(Testament des Adam)
 
Die Cherubim waren also Träger der Gottheit oder Träger des Thrones. Ein auf Keruben reitender Gott? Was waren diese Cherubim?
 
„Keruben nennen sie die Hebräer; das sind geflügelte Wesen, deren Gestalt sich mit keinem, was Menschen je sahen, vergleichen lässt.“
(Josephus, Ant.3,5)
 
Nicht anders ist es mit den Seraphim. Diese stelle man sich als menschengestaltig mit sechs Flügeln vor und die Luther–Übersetzung lautet denn auch treffend: „feuriger Drache“. Im Testament des Abraham (Kap. 1,4) findet man auch folgende Beschreibungen:
 
„... das Dreimalheilige der Seraphim....das Getöse ihrer Flügel....denn die Seraphim hatten die Geflogenheit, mit den Flügeln zu schlagen, wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab...“
 
Potzblitz, was muss man da lesen:
„...feurige Drachen“ ?
„...das Getöse ihrer Flügel“ ?...
„...wobei sich ein harmonischer Ton in dem ihrer Verehrung geweihten Tempel ergab....“?
 
Sind Cherubim und Seraphim schlicht andere Bezeichnungen für technische Flugkörper, wie wir sie heute als Helikopter kennen? Fluggeräte, die uns heute überaus geläufig sind? Und hatten diese Tempel keine andere Bedeutung als Hangars, von denen aus die Vehikel starteten? Erinnert uns das nicht frappierend an Josef F. Blumrichs Hesekiel-Konstruktion und den Tempel-Beschreibungen Hans Herbert Beiers?
 
Was der Papst als „Stellvertreter Gottes“ wohl denken mag, wenn er es seinem Gott gleichtun und die feierlichen Prozessionen mit einem neuzeitlichen Fluggerät absolvieren würde? 
 
(Bild 1)
 
Ist das Verehren der Cherubim und Seraphim nichts anderes als ein mehr als deutlicher „Cargo Kult“, eine Verehrung und Anbetung von unverstandener Technologie und unverstandener Ereignisse?
 
Aber bereits bei der Vertreibung von Adam und Eva finden wir Hinweise auf die Cherubim, die alles andere waren als gutmütige Engel, was insbesondere heute so viele Zeitgenossen in ihnen sehen möchten.
 
Als Adam und Eva gegen das göttliche Verbot, vom Baum der Erkenntnis zu essen, verstoßen, wurden sie aus dem Paradies vertrieben. Damit sie auf keinen Fall in den Garten zurückkehren würden, positionierte Gott einen Engel am Eingang. Der war mit einem feurigen Schwert bewaffnet.
 
Liest man den Text in den hebräischen Urtexten nach, so gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen dem weitverbreiteten Volksglauben und dem biblischen Wortlaut:
 
„Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens“.
 
Es ist also abermals von den ominösen Cherubim die Rede. Bewaffnet waren diese merkwürdigen Cherubim mit dem flammenden Schwert. Der Bestseller-Autor und Theologie-Fachmann Walter-Jörg Langbein stellt in seinem „Lexikon der biblischen Irrtümer“ die zahlreichen Übersetzungsfehler in der Bibel vor. So auch hier, denn warum waren diese Cherubim mit nur einem Schwert bewaffnet? Die korrekte übersetzung lautet hier: „Und er (Gott) trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim und das flammende, blitzende Schwert“. Das „flammende Schwert“ war also ein einzelner, unabhängiger Gegenstand. Was war mit dem „flammenden, blitzenden Schwert“ gemeint? Ein Naturpänomen oder eine Waffe?
 
(Bild 2)
 
Der Privatgelehrte Pietro Bandini hat sich in seinem vielbachteten Werk „Die Rückkehr der Engel“ intensiv mit den himmlischen Wesen auseinandergesetzt und merkte treffend an, „die Engel dieser zweitedelsten Klasse müßten der ersten Menschheit, also der adamitischen Linie, in zwiespältiger Erinnerung sein“, weil sie die Menschen daran hinderten, ins Paradies zurückzukehren.
 
Die Cherubim waren also keineswegs „Engel“ in unserem heutigen Verständnis. Darüber hinaus sind die technischen Beschreibungen dieser Fabelwesen ein Indiz dafür, dass es sich um Gefährte einer technologisch weit fortgeschrittenen Zivilisation handelte.
 
Der Historiker und profunde Kenner des jüdischen Glaubens Flavius Josephus schreibt: „Sie sind fliegende Kreaturen, deren Gestalt nicht wie die irgendeiner anderen Kreatur ist.“ Diese Fabelwesen hatten nach dem Alten Testament zwar Flügel, waren aber keine Engel!
 
Gott höchstpersönlich nutzte die Cherubim eindrucksvoll: „Gepriesen bist du (Gott), der in die Tiefen schaut und auf Cherubim thront, gelobt und gerühmt in Ewigkeit.“ Gott nutze diese effektvolle Sitzgelegenheit aber auch als schnelles, vielseitiges Verkehrsmittel zum Reisen am Boden, aber auch zum Fliegen: „Er fuhr auf dem Cherub und flog daher; er schwebte auf den Flügeln des Windes.“
 
Es lässt keinen Zweifel daran, dass die Cherubim als besonders heilig verehrt, oder auch gefürchtet wurden. Immerhin waren sie für unsere Altvorderen schier phantastisch anmutende Vehikel, die bei jeder Gelegenheit in Form einer Statue oder anderen Art und Weise geehrt wurden. Die Informationen über diese merkwürdigen Wesen sind im Alten Testament eher spärlich. So wurden in außerbiblischen Texten viele Ergänzungen vorgenommen. Aus den mysteriösen Gefährten wurden Engel, meist aber auch negative. Im Äthiopischen Henochbuch werden sie in Kapitel XX mit den bösartigen Schlangen in einem Atemzug genannt. In Kapitel LXI werden sie gar als „Engel der Gewalt“ bezeichnet.
 
Diese Beschreibungen haben wohl weniger mit friedvollen Engeln zu tun, als mit beängstigenden Kriegsmaschinen, die von einer überlegenen Technologie abstammen.
 
In der Offenbarung des Johannes (9,1-11) finden wir sogar noch genaue Details über das Aussehen dieser wenig engelsgleichen Maschinen:
 
„...Und die Gestalten der Heuschrecken waren gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden, und auf ihren Köpfen wie Kronen gleich Gold, und ihre Angesichter wie Menschen–Angesichter; und sie hatten Haare wie Weiberhaare, und ihre Zähne waren wie die Löwen. Und sie hatten Panzer wie eiserne Panzer, und das Geräusch von Wagen mit vielen Pferden, die in den Kampf laufen...“
 
(Bild 3)
 
Diese „Heuschrecken“ waren „gleich zum Kampfe gerüsteten Pferden“ und „sie hatten Panzer wie eiserne Panzer“. Nun, was sehe ich in diesen Beschreibungen, wenn ich sie mit modernen Augen lese? Heuschrecken? Oder gefährlich aussehende, helikopterähnliche Vehikel, die mit ohrenbetäubenden Lärm und bis an die Zähne besetzter Bewaffnung durch die Luft rasen?
 
Sind Cherubim und Seraphim eine in das Unterbewusste zurückgefallene Erinnerung an vergangener Hochtechnologie?
 
Literatur:
Bandini, Pietro: „Die Rückkehr der Engel“. Von Schutzengeln, himmlischen Boten und der guten Kraft, die sie uns bringen“. Bern 1995
Blumrich, Josef F.: „Da tat sich der Himmel auf“. München 1982
Hans Herbert Beier: „Kronzeuge Ezechiel“. München 1985
Däniken, E. von: „Erscheinungen“ S.242 ff. Düsseldorf/Wien 1974
Josephus, Antiqui.: III, 6.4, zitiert nach Ginzberg, Louis:  „The Legends of the Jews“, Vol VI, “From Moses to Esther”, Notes for Volumes III and IV, Baltimore 1998
Langbein, Walter-Jörg: „Lexikon der biblischen Irrtümer“. Berlin 2003
Roth, Roland: „Die Existenz des Unglaublichen“. Groß-Gerau 2006
Uhlig, Siegbert: “Das Äthiopische Henochbuch”. Gütersloh 1984
 
(Bild 4)
 
Buchtipp zum Thema:
Roland Roth (Hrsg.)
Auf den Spuren der Alten